Sprungmarken:

Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Futtererbsen

Navigation

Aktionen

Mehr Info Weniger Info Hinweise zur Bedienung Komplette Details anzeigen alle Detail-Infos einblenden Keine Details anzeigen alle ausblenden
  • Mit Hilfe der Schaltflächen Mehr Info und Weniger Info können Sie zum jeweiligen Thema weitere Info ein- bzw. ausblenden.
  • Die Eingabefelder sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben.
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.
Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren

Betrachtungszeitraum Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am laufenden Erntejahr orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis frühzeitig abzuschätzen. Für eine längerfristige Betriebsplanung wird man dagegen eher auf mehrjährige Durchschnitte zurückgreifen.

Schlaggröße Hilfe Die Wahl der Schlaggröße wirkt sich auf den erforderlichen Arbeitszeitbedarf und die Maschinenkosten aus.
Kommentar Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Erträge und Preise
Mehr Info Weniger Info Ertrag
Oberbayern Niederbayern Oberpfalz Oberfranken Mittelfranken Unterfranken Schwaben

Der Ertrag in der Vorbelegung entspricht dem bayerischen Mittel im gewählten Betrachtungszeitraum.

Grundlage für die angegebenen Erträge sind Daten des bayerischen Landesamtes für Statistik.

Futtererbsen - Bayern Hilfe

Wenn Sie die Maus über die Karte bewegen, sehen Sie in der Tabelle darüber den Durchschnittsertrag im jeweiligen Regierungsbezirk.

Durch einen Mausklick übernehmen Sie den Wert der jeweiligen Region als Ihren Ertrag. Den gesamtbayerischen Ertrag erhalten Sie wieder durch einen Mausklick in den weißen Raum rund um die Bayernkarte.

Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Hilfe DESTATS, September 2017 2018 Hilfe Durchschnitt der Jahre 2014-2016 (vorläufig) Ø Betrachtungs-
zeitraum
dt/ha   30.2   31.9   31.9   35.8   33.3   30.1   30.7   33.1 33.1
Karte Regierungsbezirke
dt/ha
Mehr Info Weniger Info Erzeugerpreis Erbsen (inkl. 10.7 % MwSt.)
Ermittlung des Erzeugerpreises
  Anteil Ertrag
%
  Erzeugerpreis Hilfe Vorschlagswert: Durchschnittlicher Preis im gewählten Betrachtungszeitraum
€/dt
  Anteil Erzeugerpreis
€/dt
Futtererbsen 100.0 * = 20.95
Verluste * 0.0 = 0.0
Summe (inkl. 10.7 % MwSt.) 100       20.95

Durchschnittliche Marktpreise für Futtererbsen in Bayern (inkl. 10.7 % MwSt.)
  Futtererbsen
€/dt
Ø Betrachtungszeitraum
Drei Jahre (2014-2016)
20.95

Marktpreise für Futtererbsen in Bayern (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erntejahr Futtererbsen
€/dt
2018 1 19.69
2017 2 19.73
2016 3 20.24
2015 3 19.95
2014 3 22.65
2013 3 23.14
2012 3 26.77
2011 3 21.73
Erläuterung:
1) Prognose Februar 2018
2) ab Ernte bis Februar 2018
3) gewogenes Mittel der Preise über das jeweilige Wirtschaftsjahr

Quelle: BBV-Marktbericht, eigene Berechnungen (IBA)

€/dt
20.95

Deckungsbeitragsberechnung

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Verkauf Erbsen (inkl. 10.7 % MwSt.)

Ertrag dt FM/ha 33.1
Erzeugerpreis (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt 20.95
Verkauf Erbsen (inkl. 10.7 % MwSt.) €/ha 693.40

€/ha
693.4
Mehr Info Weniger Info N-Lieferung an nachfolgende Früchte (inkl. 19.0 % MwSt.)

Betriebsindividuelle Stickstoffbewertung: €/ha
Stickstoffbewertung berechnet nach den Werten im Modul "Dünger (nach Nährstoffabfuhr)"

  N-Lieferung durch Leguminosen kg/ha 145.6
- N-Abfuhr und sonstige Zuschläge kg/ha 119.2
= N-Überschuss kg/ha 26.0
x Reinnährstoffkosten für N (inkl. 19.0 % MwSt.) €/kg 1.25
= N-Lieferung an nachfolgende Früchte (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 32.5
€/ha
32.5
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Verkauf Erbsen
+ N-Lieferung an nachfolgende Früchte
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/ha
725.9

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Saatgut (inkl. MwSt.)
Kalkulation der Saatgutkosten
  Anteil
in %
Menge
in dt/ha
Preis
in €/dt
Kosten
(inkl. MwSt.)
in €/ha
Z-Saatgut (inkl. 7.0 % MwSt.) 1.05 89.05
eigenes Saatgut (inkl. MwSt.) *) 48.33 0.98 33.74 33.07
Gesamt 100   122.1
*) Kalkulation Preis für eigenes Saatgut (inkl. Nachbaugebühr)
  Erzeugerpreis eigenes Saatgut (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
+ Beizung/Aufbereitung Hilfe Vorschlagswert: Angaben entsprechend Handelsinformation (Beizmittel) und KTBL (Aufbereitungskosten) (inkl. 19.0 % MwSt.) €/dt
+ Nachbaugebühr Hilfe Vorschlagswert: Durchschnitt über alle Sorten. (inkl. 19.0 % MwSt.) €/dt
= Preis eigenes Saatgut (inkl. MwSt.) €/dt 33.74

Info Nachbaugebühr

Die Höhe der Nachbaugebühr finden Sie im Internetangebot der STV GmbH unter http://www.stv-bonn.de/ -> Vertragssortenliste.

€/ha
122.1
Mehr Info Weniger Info Dünger (nach Nährstoffabfuhr) Hilfe Die mit dem Erntegut abgefahrenen Nährstoffe werden unabhängig von einer tatsächlich erfolgten Düngung mit Reinnährstoffkosten bewertet. Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet. (inkl. 19.0 % MwSt.)

Hinweis: Werden organische Dünger eingesetzt, so müssen ggf. die Arbeitsgänge unter dem Punkt "Variable Maschinenkosten" sowie der Feldarbeitszeitbedarf ("Feldarbeits-AKh/ha") angepasst werden.

Berechnungsmethode
Düngung nach Nährstoffabfuhr (Bedarf abhängig vom geernteten Ertrag abzüglich Feldverluste), Kostenansatz: Reinnährstoffkosten
Tatsächlich ausgebrachte Düngemittel (Typ, Ausbringmenge und Kosten: betriebsindividuell)

Nährstoffbedarf Futtererbsen in Abhängigkeit des Ertrags ( 33.1 dt/ha ) und Nährstoffkosten
  Einheit Stickstoff
N
Phosphat
P2O5
Kali
K2O
  Nährstoffabfuhr je dt Hauptfrucht-Ertrag ( Futtererbsen ) 1) kg/dt
  Nährstoffabfuhr je Hektar kg/ha 119.2 36.4 46.3
+ Sonstige Zuschläge Hilfe z. B. Stickstoff-Qualitätszuschläge kg/ha
- Stickstofflieferung durch Leguminosen Hilfe N-Fixierung von Körnererbsen bei intensiver Wirtschaftsweise: 4.4 kg/dt
(Quelle: LfL, Institut für Ökologischen Landbau, Agrarökologie und Bodenkultur)
kg/ha --- ---
= Nährstoffbedarf kg/ha -26 36 46
= Nährstoffbedarf gesamt kg/ha 0 36 46
X Reinnährstoffkosten 2) (inkl. 19.0 % MwSt.) €/kg
= Nährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Die Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O berechnen sich aus dem Nährstoffbedarf multipliziert mit den Reinnährstoffkosten. €/ha 0.0 36.4 40.5
= Nährstoffkosten Summe (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O aller eingesetzten Düngemittel (Mineral- und Wirtschaftsdünger) €/ha 76.9
1) Quelle: LfL-Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland

2) Vorbelegung: bayerische Reinnährstoffkosten (Grafik "Reinnährstoffkosten" )

€/ha
76.9
Mehr Info Weniger Info Pflanzenschutz (inkl. 19.0 % MwSt.) Intensität

Zur Berechnung der Pflanzenschutzkosten können Sie ein Intensitätsniveau wählen. In der Vorbelegung ist eine mittlere Intensität unterstellt. Bei Bedarf können Sie die Kosten für den Pflanzenschutz auch individuell angeben.

Berechnung der Pflanzenschutzkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Behandlungsmaßnahme Kosten
€/ha
Herbizide
Fungizide
Insektizide u. sonst. Pflanzenschutz
Gesamt 136.6
Pflanzenschutzkosten Futtererbsen (inkl. 19.0 % MwSt.)
Behandlungs-
maßnahmen
Intensitätsniveau
niedrig
€/ha
mittel
€/ha
hoch
€/ha
Herbizide 111.76 122.2 143.05
Fungizide 0.0 6.81 32.07
Insektizide u. sonst. Pflanzenschutz 2.79 7.6 16.37
Gesamt 114.6 136.6 191.5
€/ha
136.6
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU (inkl. MwSt.)

Berechnungsgrundlagen: Dieselpreis Hilfe Vorgabewerte ohne Berücksichtigung einer etwaigen Agrardieselvergütung €/l , Schlaggröße 5.0 ha (siehe "Grundlegende Angaben")
Ertrag: 33.1 dt/ha

Arbeitsgang Eigen­mechanisierung inkl. Schlepper
(inkl. 19.0 % MwSt.)
Maschinenring / Lohnunt.
(inkl. MwSt.)
Gesamt-
kosten in €/ha
(inkl. MwSt.)
Anzahl Durchgänge Kosten in €/ha
je Durchgang
Arbeitszeit
AKh je Durchgang
Anzahl Durchgänge Kosten in €/ha
je Durchgang
(inkl. MwSt.)
MwSt-
Satz Hilfe
%

Die Kosten in €/ha je Durchgang sind je nach gewählter Grundeinstellung inklusive bzw. ohne MwSt. anzugeben.

Die Angabe des jeweilig zugehörigen MwSt.-Satzes in dieser Spalte dient lediglich dazu, bei einer Umschaltung der Grundeinstellung brutto/netto den neuen Wert berechnen und bei einem Ausdruck den jeweils relevanten MwSt.-Satz ausweisen zu können.

Grundbodenbearbeitung (Pflug) 51.86 
Saatbettbereitung (Saatbettkombi) 13.35 
Drillen (Kreiselegge+Sämaschine) 30.35 
Walzen Saatbett/Ansaat 0.0 
Mineraldünger streuen 1) 3.56 
Pflanzenbehandlung (Feldspritze) 6.19 
Mähdrusch Körnerleguminosen 139.3 
Erntegut abfahren (5 km) 5.05 
Transport Erntegut je weitere 10 km Hilfe Wird das Erntegut weiter als 5 km transportiert (z. B. zum Lagerhaus), so können Sie hier Zuschläge zu den Transportkosten angeben. 0.0 
Bodenbearbeitung (Grubber) 15.92 
 
Gesamt   126.28 3.7 139.3 265.6

Quellen: KTBL-Datensammlungen, KBM, eigene Berechnungen

1) Beim Einsatz von organischen Düngern ist die Anzahl dieses Arbeitsganges entsprechend zu reduzieren (Vorgabewerte beziehen sich auf 100 % Mineraldüngung). Die Ausbringkosten des Wirtschaftsdüngers aus der eigenen Tierhaltung werden in der Regel dem jeweiligen tierischen Verfahren angelastet.

€/ha
265.6
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Saison-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Gesamtarbeitszeitbedarf und Arbeitserledigung
Arbeitsgang Saison-AK
AKh/ha
ständige AK
AKh/ha
gesamt
AKh/ha
Arbeiten als Maschinenführer
für alle Maschinenarbeitsgänge Hilfe Der Gesamtarbeitszeitbedarf zum Führen der Maschinen wird aus dem Modul "Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU" übernommen. Änderungen können dort vorgenommen werden. 3.7 3.7
 
Weitere Arbeiten
Allgemeine Feldarbeiten Hilfe z.B. Bonitierungen, Probenahmen, Standzeiten 1.4
Ein-/Auslagern, Aufbereitung Hilfe Der Arbeitsaufwand beim Lagern und Aufbereiten ist betriebsindividuell zu unterschiedlich, um sinnvolle Vorbelegungswerte anzugeben. Bitte eigene Kalkulationen bzw. Annahmen (z.B. lt. KTBL) vornehmen. 0.0
Allgemeine Betriebsarbeiten Hilfe z.B. Verwaltung, Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten, Informationsbeschaffung, Kontrollen 3.0
Gesamt weitere Arbeiten 0.0 4.4 4.4
 
Gesamtarbeit 0.0 8.1 8.1
Kalkulation der Kosten für Saison-Arbeitskräfte
Einsatz von Saison-Arbeitskräften Hilfe Soweit nicht bereits unter "Variable Maschinenkosten" berücksichtigt. AKh/ha 0.0
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Saison-Arbeitskräfte €/ha 0.0
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Reinigung (inkl. 19.0 % MwSt.)
Anteil des zu reinigenden Erntegutes %
Reinigungskosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Verrechnungssatz laut Lagerhaus, Lohnunternehmer oder eigene Reinigung €/dt
Ertrag dt/ha 33.1
Reinigungskosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 43.4
€/ha
43.4
Mehr Info Weniger Info Trocknung (inkl. 19.0 % MwSt.)
Anteil des zu trocknenden Erntegutes %
Anfangsfeuchte %
Endfeuchte %
Ertrag (Feuchtware) Hilfe Errechnet aus dem Trockenware-Ertrag von 33.1 dt/ha und 2.0 Prozentpunkten Feuchtigkeitsverlust dt/ha 33.9
Trocknungskosten Feuchtware (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Verrechnungssatz laut Lagerhaus, Lohnunternehmer oder Eigentrocknung €/dt
Trocknungskosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 44.3

In der Praxis kalkulieren Handelsunternehmen in der Regel die Trocknungskosten je dt Feuchtware anhand von Kostentabellen. Für eine näherungsweise Berechnung geht das Programm von folgenden Werten aus:

  • Sockelbetrag: 1.71 (inkl. 19.0 % MwSt.) €/dt Feuchtware zuzüglich
  • Kosten für die weggetrocknete Feuchte: 0.78 (inkl. 19.0 % MwSt.) €/dt je 1 % Feuchte

€/ha
44.3
Mehr Info Weniger Info Hagelversicherung
Anteil der versicherten Ware %
Versicherungssumme Hilfe Abgesicherter Erntewert je Hektar €/ha
Versicherungsprämie je 100 € Versicherungssumme Hilfe Die Hagelversicherungsprämie ist umsatzsteuerbefreit
Versicherungsprämie €/ha 9.71
fruchtartspezifischer Zuschlag %
Kosten der Hagelversicherung €/ha 29.1

Die Kosten der Hagelversicherung werden ertrags- und preisabhängig wie folgt berechnet: 1.4 € je 100 € Marktleistung (=Versicherungssumme) plus fruchtartspezifischer Zuschlag von 200.0 %.

€/ha
29.1
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Sonstige variable Kosten können z. B. für eine Ernteausfallversicherung oder für Bodenuntersuchungen anfallen.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Saatgut
+ Dünger
+ Pflanzenschutz
+ Variable Maschinenkosten
+ Reinigung
+ Trocknung
+ Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte
+ Hagelversicherung
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/ha
718.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/ha
7.9

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien können z. B. sein: KuLaP, Ausgleichszulage, Entschädigungen. Je nach Zielsetzung der Kalkulation können auch Betriebs- und Flächenprämien berücksichtigt werden.

Sonstige Leistungen €/ha
Prämien €/ha
Summe €/ha 0.0

€/ha
0.0

    Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/ha
7.9

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je ha
Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/ha
8.1
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je dt Futtererbsen (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag je ha / marktfähiger Ertrag je ha (in dt)
€/dt
0.24
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Deckungsbeitrag je ha / verbleibende Fest-AKh

Gesamt-AKh Futtererbsen (Schlaggröße: 5 ha) Hilfe Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. AKh/ha 8.1
davon abgedeckt über Saison-Arbeitskräfte Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte" AKh/ha 0.0
verbleibende Fest-AKh AKh/ha 8.1
€/AKh
1.0
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Fläche, Arbeit, Umlaufkapital)

Fläche: 1 ha

Arbeit: 8.1 AKh

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 359 Hilfe Es wird angenommen, dass das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital der Hälfte der variablen Kosten entspricht.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Mehr Info Weniger Info Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit (inkl. MwSt.)
Zusätzliche Kosten, wenn alle bisher selbst erledigten Arbeitsgänge durch den Maschinenring bzw. durch Lohnunternehmen erfolgen. Die Angabe von Festkosten für eine Eigenmechanisierung sowie von Lohnkosten bzw. eines Lohnansatzes für das Bedienen eigener Maschinen ist somit nicht mehr erforderlich.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Lagerraum (inkl. 19.0 % MwSt.)

33.1 dt/ha : dt/m3 (Raumgewicht) * % (Anteil des eingelagerten Ertrags ) = 4.1 m3 (Lagerraumbedarf).

4.1 m3 (Lagerraumbedarf) * €/m3 (Anschaffung Gebäude und Technik) = 513 €/ha (Investition)



  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/ha
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten
€/ha u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Lagerraum Korn 513 60.0 17.1
Gesamt 513   17.1
 
Abschreibung gesamte Investition 17.1
Unterhalt, Versicherung: % der Investition 5.13
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 3.23
Summe Kosten Lagerraum 25.46
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 2.15
€/ha
25.5
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Lagerraum
Kosten für fremden Lagerraum als Alternative oder Ergänzung zu Lagerraum im Eigentum.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Flächenkosten
  Anteil
%
Kosten
€/ha
Anteilige Kosten
€/ha
Pachtfläche (Pacht) 210.0
Sonstige Flächenkosten Eigen- u. Pachtfläche Hilfe Bodenverbesserungen, Drainagen, Grundsteuer etc. - 10.0
Summe anteilige Flächenkosten - - 220.0
Eigenfläche (Pachtansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 40.0 140.0
€/ha
220.0
Mehr Info Weniger Info Pacht für Lieferrechte

Für den Anbau bestimmter Früchte sind Lieferrechte nötig. Diese können entweder zugepachtet werden (Pacht) oder befinden sich im Eigentum (Pachtansatz).

  Kosten
€/dt €/ha
Pacht Lieferrecht 0.0
Sonstige Kosten Lieferrechte -
Gesamt - 0.0
Pachtansatz Lieferrecht Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 0.0
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK

Der AKh-Anfall für die weiteren Arbeiten, die von ständigen Arbeitskräften erledigt werden, wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.

Die für das Führen und Bedienen von Maschinen notwendige Arbeit ist hier nicht mehr zu berücksichtigen, da im Bereich der Vollkosten davon ausgegangen wird, dass alle Maschinenarbeitsgänge überbetrieblich erledigt werden und folgedessen keine eigene Arbeitszeit anzusetzen ist (siehe Modul "Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit").

  Stunden
AKh/ha
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/ha
Anfall Arbeitszeit weitere Arbeiten Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" 4.4 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 4.4 80.08
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen (außer Hagelversicherung), berechnet jeweils anteilig auf das Produktionsverfahren und pro ha.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien
- Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit
- ggf. Lagerraum
- ggf. Miete/Pacht für Lagerraum
- Flächenkosten
- Pacht für Lieferrechte
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/ha
-519.3

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investition Hilfe Siehe "Lagerraum" €/ha 2.15
Zinsansatz: % des Umlaufvermögens ( 359.0 €/ha Hilfe Siehe "Faktoransprüche" ) €/ha 3.59
Pachtansatz Fläche Hilfe Siehe "Flächenkosten" €/ha 140.0
Pachtansatz Lieferrechte Hilfe Siehe "Pacht für Lieferrechte" €/ha 0.0
Lohnansatz weitere Arbeiten nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK" €/ha 80.08
Summe €/ha 225.9
€/ha
225.9
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je ha ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/ha
-745.2
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je dt Futtererbsen ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn je ha / marktfähiger Ertrag je ha (in dt)
€/dt
-22.51

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je ha (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/ha
1471.1

Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis (Futtererbsen) ohne Prämien  (inkl. MwSt.)

Der vollkostendeckende Preis sagt aus, wie hoch der Erzeugerpreis des Hauptprodukts sein müsste, damit die Vollkosten gedeckt sind. Bei der Berechnung werden Nebenleistungen (z. B. Wirtschaftsdünger beim Tier, Strohverkauf beim Getreide) berücksichtigt.

€/dt
44.44

Mehr Info Weniger Info Wettbewerbsfähigkeit des Futtermittels Futtererbsen in Bezug auf Energie und Eiweiß (inkl. MwSt.)

Die Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit erfolgt in fünf Schritten nach der Methode Löhr Hilfe Bei der Methode Löhr wird ein Futtermittel auf Basis zweier wertbestimmender Inhaltsstoffe verglichen mit typischen Energie- und Eiweißfuttermitteln. Als Energiefuttermittel wird oft Weizen herangezogen, als Eiweißfuttermittel dient in der Regel Sojaschrot.
Die Methode liefert nur einen ersten Anhaltspunkt zur Wettbewerbsfähigkeit eines Futtermittels, da für den Wert eines Futters außer Energie und Eiweiß natürlich auch andere Dinge wie z. B. der Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen eine Rolle spielen.

1. Wertbestimmende Inhaltsstoffe für den Wiederkäuer

Energie:        Eiweiß: Rohprotein (XP)


2. Gehaltswerte Futtererbsen

  Bezugs-
einheit
Trockenmasse-
gehalt
Energiekonzentration
MJ ME /kg TM bzw. FM
Rohprotein (XP)
g/kg TM bzw. FM
Futtererbsen TM 100 %
FM 86.0 % Hilfe siehe Endfeuchte im Modul "Trocknung" unter "variable Kosten" 11.56 202
TM: Trockenmasse, FM: Frischmasse

3. Gehaltswerte und Preise der Vergleichsfuttermittel

Energiefuttermittel       Eiweißfuttermittel

  Bezugs-
einheit
Trockenmasse-
gehalt
Energiekonzentration
MJ ME /kg TM bzw. FM
Rohprotein (XP)
g/kg TM bzw. FM
  Preis (inkl. MwSt.)
€/dt TM bzw. FM
Weizen TM 100 %   17.47
FM % 11.79 121
Sojaextraktionsschrot 44% XP TM 100 % 45.83
FM % 12.11 440


4. Berechnung der Mengen an Vergleichsfuttermitteln Hilfe Die Vergleichsfuttermittel enthalten ebensoviel Energie- und Eiweiß wie 1 dt Futtererbsen

Bezugs-
einheit
Menge
Futtererbsen
dt
Menge
Weizen
dt
Menge
Sojaextraktionsschrot 44% XP
dt
  Summe Vergleichs-
futtermittel
dt
TM 1.0 0.72 0.27   0.99
FM 1.0 0.71 0.26 0.97


5. Wettbewerbsfähigkeit

Aus den Mengen der Vergleichsfuttermittel errechnet sich folgender Tauschwert von Futtererbsen

Bezugs-
einheit
Kosten der Vergleichsfuttermittel
= Tauschwert Futtererbsen Hilfe Rechenweg:
Menge Weizen * Preis Weizen
+ Menge Sojaextraktionsschrot 44% XP * Preis Sojaextraktionsschrot 44% XP

€/dt TM bzw. FM
FM 21.40

Dem gegenüber betragen die Erzeugungskosten von Futtererbsen

Bezugs-
einheit
Variable Kosten
€/dt TM bzw.FM
Variable + Flächenkosten Hilfe Variable Kosten + Pacht + Sonstige Flächenkosten Eigen- u. Pachtfläche + Pachtansatz
€/dt TM bzw.FM
Vollkosten
€/dt TM bzw. FM
FM 21.69 32.57 44.44

Wenn der Tauschwert höher ist als die jeweiligen Kosten von Futtererbsen, ist die Bereitstellung von Energie und Eiweiß über die Vergleichsfuttermittel teurer als über die Erzeugung von Futtererbsen.


6. Preiswürdigkeit Hilfe Erzeugungskosten / Kosten der Vergleichsfuttermittel

Bezugs-
einheit
Preiswürdigkeit in Bezug auf
Variable Kosten
%
Variable + Flächenkosten Hilfe Variable Kosten + Pacht + Sonstige Flächenkosten Eigen- u. Pachtfläche + Pachtansatz
%
Vollkosten
%
FM 101.4 152.2 207.7

 

Aufbruch Bayern

Gefördert durch die Zukunftsinitiative der Bayerischen Staatsregierung





Dr. Robert Schätzl, Jörg Reisenweber, Martin Schägger, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113