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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Grascobs

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  • Die Eingabefelder sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben.
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.
Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Zielsetzung der Produktion
Erzeugung Verwertungsform Produkt Hilfe

Produkt Produkt sichtbar bei Maßgeblicher Ertrag Zusätzliche Kostenpositionen gegenüber vorhergehendem Produkt
Cobs frei Lager Verkauf Cobsertrag nach Feld- und Trocknungsverlusten  
Cobs ab Lager eigener Betrieb und Verkauf Cobsertrag nach Feld-, Trocknungs- und Lagerverlusten Lagerraum
Miete/Pacht für Lagerraum

Ernteparameter
Ernteverfahren Schnittzeitpunkt Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich auf die Vorbelegung der Schnitthäufigkeit (und damit auf den Ertrag) sowie auf den Energiegehalt, den Rohproteingehalt und die Methanausbeute aus.

Gräserstadium zum 1. Schnitt Folge-
aufwuchs nach ...
Energiegehalt
(Ø Jahresaufwuchs)
Roh-
protein-
gehalt
(Ø Jahres-
aufwuchs)
MJ NEL je kg TM MJ ME je kg TM g XP je kg TM
Blattstadium < 4 Wochen 6,6 10,8 195
Schossen 4-5 Wochen 6,4 10,7 185
Rispenschieben 6-8 Wochen 6,0 10,1 170
Beginn Blüte > 8 Wochen 5,8 9,8 155

Quellen: Gruber Tabelle zur Fütterung der Milchkühe, Zuchtrinder, Schafe und Ziegen; LfL-IAB; eigene Berechnungen

Ertragsparameter
Standort Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich über die Vorbelegung der Schnitthäufigkeit und über die Ertragsfaktoren (siehe Modul "Trockenmasseertrag Anwelkgut") auf den Ertrag aus.

Standort Wasserversorgung Bodenqualität Pflanzenbestand
sehr günstig, wenn ... Niederschläge > 1000 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt tiefgründig, sehr humusreich, keine Bodenverdichtungen hoher Anteil an Weidelgras und Wiesenrispe; dichte Grasnarben
günstig, wenn ... Niederschläge 1000-800 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt und/oder Grundwasseranschluß tiefgründig, humusreich, keine Bodenverdichtungen deutlicher Anteil an Weidelgras, Wiesenrispe, Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Glatthafer; dichte Grasnarben
weniger günstig, wenn ... Niederschläge < 800 mm im Jahr; kein Grundwasseranschluß oder Niederschläge ungleichmäßig verteilt (Trockenperioden in der Vegetationszeit) flachgründig-sandig oder deutliche Bodenverdichtungen (Fahrspuren, Pfützenbildung) Anteil an unerwünschten Arten > 25% (Gemeine Ripse, Ampfer, Hahnenfußarten) oder lückige Grasnarben (>25%)

Quelle: LfL-IAB

Düngung ausgeglichen Düngung (stark) unterbilanziert Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich über die Vorbelegung der Schnitthäufigkeit und über die Ertragsfaktoren (siehe Modul "Trockenmasseertrag Anwelkgut") auf den Ertrag aus.

Von einer (stark) unterbilanzierten Düngung ist auszugehen, wenn:
bei 1-2 Nutzungen langjährig keine Düngung und geringe P/K-Versorgung der Böden
bei 3-6 Nutzungen keine Mineraldüngung und Anzahl Güllegaben < Anzahl Nutzungen

Quelle: LfL-IAB

Schnitthäufigkeit
Verfahrensparameter
Betrachtungszeitraum Hilfe Der Betrachtungszeitraum sollte sich an der Fragestellung orientieren. So wird man sich beispielsweise am laufenden Erntejahr orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis bereits vor der Ernte abzuschätzen. Für eine längerfristige Betriebsplanung wird man dagegen eher auf mehrjährige Durchschnitte zurückgreifen. Schlaggröße Hilfe Die Wahl der Schlaggröße wirkt sich auf den erforderlichen Arbeitszeitbedarf und die Maschinenkosten aus.
Kommentar Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Erträge und Preise
Mehr Info Weniger Info Trockenmasseertrag Anwelkgut

= Trockenmasseertrag Feldbestand * (100% - Feldverluste)

Trockenmasseertrag Feldbestand dt TM/ha
Feldverluste %
Trockenmasseertrag Anwelkgut dt TM/ha 115.0

Erträge auf dem bayerischen Dauergrünland in Abhängigkeit von Standort, Nutzungshäufigkeit und Düngung

Grünlanderträge in dt TM/ha in Abhängigkeit der Nutzungshäufigkeit (ohne Berücksichtigung von Feld-, Lager- und sonstigen Verlusten)

Nutzungshäufigkeit Ertrag in dt TM/ha
1-schürig 45
2-schürig 63
3-schürig 85
4-schürig 102
5-schürig 125
6-schürig 136

In Abhängigkeit des Standortes und der Düngung werden darüber hinaus folgende Ertragsfaktoren angewandt:

Standort Hilfe

Standort Wasserversorgung Bodenqualität Pflanzenbestand
sehr günstig, wenn ... Niederschläge > 1000 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt tiefgründig, sehr humusreich, keine Bodenverdichtungen hoher Anteil an Weidelgras und Wiesenrispe; dichte Grasnarben
günstig, wenn ... Niederschläge 1000-800 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt und/oder Grundwasseranschluß tiefgründig, humusreich, keine Bodenverdichtungen deutlicher Anteil an Weidelgras, Wiesenrispe, Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Glatthafer; dichte Grasnarben
weniger günstig, wenn ... Niederschläge < 800 mm im Jahr und kein Grundwasseranschluß oder regelmäßige Trockenperioden April - September oder Staunässe flachgründig-sandig oder deutliche Bodenverdichtungen (Fahrspuren, Pfützenbildung) Anteil an unerwünschten Arten > 20% (Gemeine Ripse, Ampfer, Hahnenfußarten) oder lückige Grasnarben (>20%)

Quelle: LfL-IAB

Düngung Hilfe

Von einer (stark) unterbilanzierten Düngung ist auszugehen, wenn:
bei 1-2 Nutzungen langjährig keine Düngung und geringe P/K-Versorgung der Böden
bei 3-6 Nutzungen keine Mineraldüngung und Anzahl Güllegaben < Anzahl Nutzungen

Quelle: LfL-IAB

Nutzungen Ertragsfaktoren
sehr günstig ausgeglichen 4-6 1.10
unterbilanziert 4 0.95
5-6 0.90
günstig ausgeglichen 1-6 1.00
unterbilanziert 1-4 0.85
5-6 0.80
weniger günstig ausgeglichen 1-4 0.85
unterbilanziert 1-4 0.70

Quelle: LfL, Institut für Ökologischen Landbau, Agrarökologie und Bodenkultur

dt TM/ha
115.0
Mehr Info Weniger Info Frischmasseertrag Anwelkgut

= Trockenmasseertrag Anwelkgut / Trockenmassegehalt Anwelkgut

Trockenmasseertrag Anwelkgut dt TM/ha 115.0
Trockenmassegehalt Anwelkgut % TM
Frischmasseertrag Anwelkgut dt FM/ha 479.2
dt FM/ha
479.2
Mehr Info Weniger Info Trockenmasseertrag Cobs frei Lager

= Trockenmasseertrag Anwelkgut * (100% - Trocknungsverluste)

Trockenmasseertrag Anwelkgut dt TM/ha 115.0
Trocknungsverluste %
Trockenmasseertrag Cobs frei Lager dt TM/ha 112.7
dt TM/ha
112.7
Mehr Info Weniger Info Frischmasseertrag Cobs frei Lager

= Trockenmasseertrag Cobs frei Lager / Trockenmassegehalt Cobs frei Lager

Trockenmasseertrag Cobs frei Lager dt TM/ha 112.7
Trockenmassegehalt Cobs frei Lager % TM
Frischmasseertrag Cobs frei Lager dt FM/ha 126.6
dt FM/ha
126.6
Mehr Info Weniger Info Trockenmasseertrag Cobs ab Lager

= Trockenmasseertrag Cobs frei Lager * (100% - Lagerverluste)

Trockenmasseertrag Cobs frei Lager dt TM/ha 112.7
Lagerverluste %
Trockenmasseertrag Cobs ab Lager dt TM/ha 108.2
dt TM/ha
108.2
Mehr Info Weniger Info Frischmasseertrag Cobs ab Lager

= Trockenmasseertrag Cobs ab Lager / Trockenmassegehalt Cobs ab Lager

Trockenmasseertrag Cobs ab Lager dt TM/ha 108
Trockenmassegehalt Cobs ab Lager % TM
Frischmasseertrag Cobs ab Lager dt FM/ha 122
dt FM/ha
121.6
Mehr Info Weniger Info Energieertrag Cobs ab Lager

= Trockenmasseertrag Cobs ab Lager * Energiegehalt Cobs ab Lager

Trockenmasseertrag Cobs ab Lager dt TM/ha 108.2
Energiegehalt Cobs ab Lager Hilfe Durchschnittliche Energiegehalte in Abhängigkeit des Schnittzeitpunkts siehe Hilfetext zum Auswahlmenü "Schnittzeitpunkt". MJ NEL/kg TM
Energieertrag Cobs ab Lager MJ NEL/ha 69248
MJ NEL/ha
69248
Mehr Info Weniger Info Eiweissertrag Cobs ab Lager

= Trockenmasseertrag Cobs ab Lager * Rohproteingehalt Cobs ab Lager

Trockenmasseertrag Cobs ab Lager dt TM/ha 108.2
Rohproteingehalt Cobs ab Lager Hilfe Durchschnittliche Rohproteingehalte in Abhängigkeit des Schnittzeitpunkts siehe Hilfetext zum Auswahlmenü "Schnittzeitpunkt". g XP/kg TM
Eiweissertrag Cobs ab Lager kg XP/ha 2002
kg XP/ha
2002

Deckungsbeitragsberechnung

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/ha
0.0

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Saatgut (inkl. 7.0 % MwSt.)
Kalkulation der anteiligen jährlichen Saatgutkosten
  Menge
Saatgut
kg/ha
Saat alle
n Jahre Hilfe keine Übersaat/Nachsaat -> Eingabe 0 Jahre
anteilige jährl.
Saatgutmenge
kg/ha
Preis Saatgut
(inkl. 7.0 % MwSt.)
€/kg
anteilige jährl.
Saatgutkosten
(inkl. 7.0 % MwSt.)
€/ha
Übersaat 6.7 27.2
Nachsaat 0.0 0.0
Summe     6.7   27.2
€/ha
27.2
Mehr Info Weniger Info Dünger (nach Nährstoffabfuhr) Hilfe Die mit dem Erntegut abgefahrenen Nährstoffe werden unabhängig von einer tatsächlich erfolgten Düngung mit Reinnährstoffkosten bewertet. Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet. Im Gegenzug wird der Wert von organischem Dünger im Tierhaltungsverfahren als "Güllewert" auf der Leistungsseite berücksichtigt. (inkl. 19.0 % MwSt.)

Hinweis: Werden organische Dünger eingesetzt, so müssen ggf. die Arbeitsgänge unter dem Punkt "Variable Maschinenkosten" sowie der Feldarbeitszeitbedarf ("Feldarbeits-AKh/ha") angepasst werden.

Berechnungsmethode
Düngung nach Nährstoffabfuhr (Bedarf abhängig vom geernteten Ertrag abzüglich Feldverluste), Kostenansatz: Reinnährstoffkosten
Tatsächlich ausgebrachte Düngemittel (Typ, Ausbringmenge und Kosten: betriebsindividuell)

Nährstoffbedarf Grascobs in Abhängigkeit des Trockenmasseertrags Anwelkgut ( 115.0 dt/ha ) und Nährstoffkosten
  Einheit Stickstoff
N
Phosphat
P2O5
Kali
K2O
  Nährstoffabfuhr je dt Trockenmasseertrag 1) kg/dt
  Nährstoffabfuhr je Hektar kg/ha 322 115 368
+ Sonstige Zuschläge Hilfe z. B. unvermeidbare N-Verluste kg/ha
- Stickstofflieferung durch Leguminosen und Boden Hilfe
Standortfaktoren Stickstofflieferung durch Leguminosen und Boden
in kg N/ha u. Jahr
Böden mit Kleeanteil < 10 % * 30
Kleeanteil langjährig 10-20 % ** 50
Kleeanteil langjährig > 20% 80
* meist auf intensiv genutzten und regelmäßig gedüngten (obergrasreichen) Grünlandflächen
** auf eher extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen mit geringer Güllegabe/Stallmist, bei Neuansaaten und Nachsaaten

Quelle: LfL-Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland
kg/ha --- ---
= Nährstoffbedarf gesamt kg/ha 292 115 368
X Reinnährstoffkosten 2) (inkl. 19.0 % MwSt.) €/kg
= Nährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Die Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O berechnen sich aus dem Nährstoffbedarf multipliziert mit den Reinnährstoffkosten. €/ha 365.0 116.2 323.8
= Nährstoffkosten Summe (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O aller eingesetzten Düngemittel (Mineral- und Wirtschaftsdünger) €/ha 805.0
1) Quelle: LfL-Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland

2) Vorbelegung: bayerische Reinnährstoffkosten (Grafik "Reinnährstoffkosten" )

€/ha
805.0
Mehr Info Weniger Info Pflanzenschutz (inkl. 19.0 % MwSt.)
Kalkulation der anteiligen jährlichen Pflanzenschutzkosten
Pflanzenschutzkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha
Behandlung alle Jahre 1)
anteilige jährliche Pflanzenschutzkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 7.6
1) kein Pflanzenschutz -> Eingabe 0 Jahre
€/ha
7.6
Mehr Info Weniger Info Trocknung / Transport durch Genossenschaft (inkl. 19.0 % MwSt.)

Frischmasseertrag Cobs frei Lager Hilfe Sowohl die Trocknungskosten als auch die Transportkosten beziehen sich auf dt FM Cobs frei Lager. dt/ha 126.6
 
Anfuhr Anwelkgut durch Genossenschaft (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Wenn hier Transportkosten angegeben werden, muss in der Kostenposition "Variable Maschinenkosten" der Arbeitsgang "Anwelkgut bergen mit Ladewagen" (Ernteverfahren Ladewagen) bzw. "Transport Anwelkgut" (Ernteverfahren Häcksler) auf 0 km gesetzt werden. €/dt
Rücklieferung Cobs durch Genossenschaft (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Wenn hier Transportkosten angegeben werden, muss in der Kostenposition "Variable Maschinenkosten" der Arbeitsgang Transport Cobs auf 0 gesetzt werden. €/dt
Transportkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 0.0
 
Trocknungskosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Durchschnittswert für den angegeben Betrachtungszeitraum.
Quelle: Angaben Bayerischer Trocknungsgenossenschaften
€/dt
Trocknungkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 1945.84
 
Trocknungs- und Transportkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 1945.84

€/ha
1945.84
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU (inkl. MwSt.)

Berechnungsgrundlagen: Dieselpreis Hilfe Vorgabewerte ohne Berücksichtigung einer etwaigen Agrardieselvergütung €/l , Schlaggröße 5.0 ha (siehe "Grundlegende Angaben")
Frischmasssertrag Anwelkgut: 479.2, Frischmasseertrag Cobs: 126.6 dt/ha

Arbeitsgang Eigen­mechanisierung inkl. Schlepper
(inkl. 19.0 % MwSt.)
Maschinenring / Lohnunt.
(inkl. MwSt.)
Gesamt-
kosten in €/ha
(inkl. MwSt.)
Anzahl Durchgänge bzw. Entfernung Kosten in €/ha
je Durchgang bzw. km
Arbeitszeit
AKh je Durchgang bzw. je km
Anzahl Durchgänge bzw. Entfernung Kosten in €/ha
je Durchgang bzw. km
(inkl. MwSt.)
MwSt-
Satz Hilfe
%

Die Kosten in €/ha je Durchgang sind je nach gewählter Grundeinstellung inklusive bzw. ohne MwSt. anzugeben.

Die Angabe des jeweilig zugehörigen MwSt.-Satzes in dieser Spalte dient lediglich dazu, bei einer Umschaltung der Grundeinstellung brutto/netto den neuen Wert berechnen und bei einem Ausdruck den jeweils relevanten MwSt.-Satz ausweisen zu können.

Nachsaat von Grünland 0.0 
Grünland abschleppen inkl. Übersaat 9.62 
Grünland walzen 14.59 
Mineraldünger streuen 1) 17.8 
Mähen mit Aufbereiter 44.2 
Zetten 0.0 
Wenden 0.0 
Schwaden 34.7 
Ernteverfahren Ladewagen
Anwelkgut bergen mit Ladewagen (Feld-Trocknungsanlage) Hilfe Einfache Entfernung zwischen Feld und Trocknungsanlage.
Wird das Erntegut sowohl mit eigenen Maschinen als auch mit Fremdmaschinen transportiert, so ist die Entfernung zwischen Feld und Trocknungsanlage anteilig auf Eigenmechanisierung und Maschinenring/Lohnunternehmer aufzuteilen.
Die Werte in der Vorbelegung beruhen auf Erhebungen in der Praxis mit Transportentfernungen zwischen 1 und 15 km.
 km  km 302.55 
Transport Cobs (Trocknungsanlage-Lager, 5 km) Hilfe Mit 1.0 Durchgängen wird der gesamte Jahresertrag in Form von Cobs transportiert.
Die Kosten je Durchgang in der Vorbelegung sind vom Ertrag abhängig.
19.33 
Transport Cobs (Trocknungsanlage-Lager, je weitere 10 km) Hilfe Wird das Erntegut weiter als 5 km transportiert (z. B. zum Lagerhaus), so können Sie hier Zuschläge zu den Transportkosten angeben. 17.29 
Zusätzliche Posten
 
Gesamt   460.08 10.39 0.0 460.1

Quellen: KTBL-Datensammlungen, KBM, eigene Berechnungen

1) Anzahl der Durchgänge in der Vorbelegung: ohne Gärrest-/Güllerücknahme = Anzahl Schnitte; mit Gärrest-/Güllerücknahme = Anzahl Schnitte/2. Beim Einsatz von zusätzlichen organischen Düngern ist die Anzahl der Durchgänge dieses Arbeitsganges entsprechend anzupassen. Die Ausbringkosten des Wirtschaftsdüngers aus der eigenen Tierhaltung werden in der Regel dem jeweiligen tierischen Verfahren angelastet.

€/ha
460.1
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Saison-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Gesamtarbeitszeitbedarf und Arbeitserledigung
Arbeitsgang Saison-AK
AKh/ha
ständige AK
AKh/ha
gesamt
AKh/ha
Arbeiten als Maschinenführer
für alle Maschinenarbeitsgänge Hilfe Der Gesamtarbeitszeitbedarf zum Führen der Maschinen wird aus dem Modul "Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU" übernommen. Änderungen können dort vorgenommen werden. 10.39 10.39
 
Weitere Arbeiten
Allgemeine Feldarbeiten Hilfe z.B. Bonitierungen, Probenahmen, Standzeiten 1.4
Allgemeine Betriebsarbeiten Hilfe z.B. Verwaltung, Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten, Informationsbeschaffung, Kontrollen 3.0
Gesamt weitere Arbeiten 0.0 4.4 4.4
 
Gesamtarbeit 0.0 14.79 14.79
Kalkulation der Kosten für Saison-Arbeitskräfte
Einsatz von Saison-Arbeitskräften Hilfe Soweit nicht bereits unter "Variable Maschinenkosten" berücksichtigt. AKh/ha 0.0
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Saison-Arbeitskräfte €/ha 0.0
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Sonstige variable Kosten können z. B. für Bodenuntersuchungen anfallen.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Saatgut
+ Dünger
+ Pflanzenschutz
+ Trocknung / Transport durch Genossenschaft
+ Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU
+ Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte
+ Sonstige variable Kosten

= Summe der variablen Kosten

€/ha
3245.74

Mehr Info Weniger Info Variable Kosten je Energieeinheit (inkl. MwSt.)
Summe variable Kosten / Energieertrag Cobs ab Lager

ct/10 MJ NEL
46.87
Mehr Info Weniger Info Variable Kosten je kg Rohprotein (inkl. MwSt.)

Summe variable Kosten / Eiweißertrag Cobs ab Lager

€/kg XP
1.62
    Variable Kosten je dt Frischmasse Cobs ab Lager (inkl. MwSt.)
€/dt FM
26.69
    Variable Kosten je dt Trockenmasse Cobs ab Lager (inkl. MwSt.)
€/dt TM
30.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/ha
-3245.7

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien können z. B. sein: KuLaP, Ausgleichszulage, Entschädigungen. Je nach Zielsetzung der Kalkulation können auch Betriebs- und Flächenprämien berücksichtigt werden.

Sonstige Leistungen €/ha
Prämien €/ha
Summe €/ha 0.0

€/ha
0.0

    Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/ha
-3245.7

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je ha
Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/ha
14.8
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je dt Frischmasse Cobs ab Lager (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag je ha / Ertrag je ha (in dt)
€/dt FM
-26.69
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Deckungsbeitrag je ha / verbleibende Fest-AKh

Bei einem negativen Deckungsbeitrag oder wenn die gesamte Arbeit bereits entlohnt wurde, wird diese Kennzahl nicht ausgewiesen.

Gesamt-AKh Grascobs (Schlaggröße: 5 ha) Hilfe Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. AKh/ha 14.79
davon abgedeckt über Saison-Arbeitskräfte Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte" AKh/ha 0.0
verbleibende Fest-AKh AKh/ha 14.8
€/AKh
---
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Fläche, Arbeit, Umlaufkapital)

Fläche: 1 ha

Arbeit: 14.79 AKh

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 1623 Hilfe Es wird angenommen, dass das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital der Hälfte der variablen Kosten entspricht.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Mehr Info Weniger Info Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit (inkl. MwSt.)
Zusätzliche Kosten, wenn alle bisher selbst erledigten Arbeitsgänge durch den Maschinenring bzw. durch Lohnunternehmen erfolgen. Die Angabe von Festkosten für eine Eigenmechanisierung sowie von Lohnkosten bzw. eines Lohnansatzes für das Bedienen eigener Maschinen ist somit nicht mehr erforderlich.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Lagerraum (inkl. 19.0 % MwSt.)

Bei einem Ertrag von 126.6 dt FM/ha (Cobs frei Lager) und einem Raumgewicht von dt FM/m3 ergibt sich ein Lagerraumbedarf von 28.1 m3/ha. Ein Investitionsbedarf von €/m3 führt zu einer Investitionssumme von 1405 €/ha.


  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/ha
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten
€/ha u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Gebäude 1405 70.0 56.2
Gesamt 1405   56.2
 
Abschreibung gesamte Investition 56.2
Unterhalt, Versicherung: % der Investition 14.05
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 10.33
Summe Kosten Lagerraum 80.58
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 4.43
€/ha
80.6
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Lagerraum
Kosten für fremden Lagerraum als Alternative oder Ergänzung zu Lagerraum im Eigentum.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Flächenkosten
  Anteil
%
Kosten
€/ha
Anteilige Kosten
€/ha
Pachtfläche (Pacht) 120.0
Sonstige Flächenkosten Eigen- u. Pachtfläche Hilfe Bodenverbesserungen, Drainagen, Grundsteuer etc. - 10.0
Summe anteilige Flächenkosten - - 130.0
Eigenfläche (Pachtansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 40.0 80.0
€/ha
130.0
Mehr Info Weniger Info Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK

Der AKh-Anfall für die weiteren Arbeiten, die von ständigen Arbeitskräften erledigt werden, wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.

Die für das Führen und Bedienen von Maschinen notwendige Arbeit ist hier nicht mehr zu berücksichtigen, da im Bereich der Vollkosten davon ausgegangen wird, dass alle Maschinenarbeitsgänge überbetrieblich erledigt werden und folgedessen keine eigene Arbeitszeit anzusetzen ist (siehe Modul "Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit").

  Stunden
AKh/ha
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/ha
Anfall Arbeitszeit weitere Arbeiten Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" 4.4 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 4.4 80.08
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen (außer Hagelversicherung), berechnet jeweils anteilig auf das Produktionsverfahren und pro ha.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) je dt Frischmasse Cobs ab Lager (inkl. MwSt.)

Summe der variablen Kosten, der Festkosten und der gezahlten Löhne, Zinsen und Pachten, bezogen auf den Frischmasseertrag

€/dt FM
33.04