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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Milchkuhhaltung

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  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens
Rasse:    
Abgangsquote: Hilfe

Hinweis: Eine Abgangsquote von z. B. 30 % entspricht einer Nutzungsdauer von 3.3 Jahren.

Abgangs- bzw. Bestands­ergänzungs­quoten nach Rassen
Rasse Abgangsquote %
Fleckvieh 31.3
Braunvieh 26.7
Gelbvieh 32.8
Schwarzbunt 29.7
Rotbunt 28.9
Pinzgauer 25.4
Murnau-Werdenfelser 15.4
Angler 18.5
Jersey 17.5
Quelle: BZA Milch bzw. LKV Bayern
% Ø-Lebendgewicht Hilfe
Rasse Ø-Lebendgewicht
(kg LG)
Fleckvieh 725.0
Braunvieh 675.0
Gelbvieh 725.0
Schwarzbunt 675.0
Sonstige (Basis: Fleckvieh) 725.0
Sonstige (Basis: Schwarzbunt) 675.0
kg LG
Zwischenkalbezeit: Hilfe Quelle: LKV Tage
Bestandsergänzung über: Hilfe Grundsätzlich wird für den Deckungsbeitrag der Einzelkuh die Zahl der Kälber je Kuh und Jahr aus der Zwischenkalbezeit und den Kälberverlusten berechnet.Je Kuh ergeben sich dann 0,7 bis 0,95 Kälber je Kuh.

Will man eine gesamtbetriebliche Berechnung für die gesamte Herde durchführen, sind auch die Kälber der Erstlingskühe (Kalbinnen) miteinzubeziehen. Je höher der Anteil der Bestandsergänzung über eigene oder zugekaufte Kalbinnen, umso höher wird die Zahl der dann ermittelten Kälber je Kuh und Jahr (plausible Werte zwischen 1,0 und 1,25 Kälber je Kuh und Jahr).
Erstkalbungen im eigenen Bestand: %
Zukauf von Jungkühen: 100.0 %
Kälberverlustquote: Hilfe Totgeburten einschließlich Kälberverluste bis zum Absetzen bzw. Verkauf; LKV-Auswertungen Bayern weisen Totgeburten einschließlich Verlusten von 48 Stunden nach Geburt aus. % Kälber je Kuh und Jahr: Hilfe Ableitung der aufgezogenen Kälber je Kuh und Jahr aus Zwischenkalbezeit und Kälberverlusten.
Eiweißgehalt der Milch Hilfe
Rasse Eiweißgehalt der Milch
(%)
Fleckvieh 3.54
Braunvieh 3.61
Gelbvieh 3.57
Schwarzbunt 3.43
Sonstige (Basis: Fleckvieh) 3.54
Sonstige (Basis: Schwarzbunt) 3.43
% Fettgehalt der Milch Hilfe
Rasse Fettgehalt der Milch
(%)
Fleckvieh 4.21
Braunvieh 4.26
Gelbvieh 4.35
Schwarzbunt 4.1
Sonstige (Basis: Fleckvieh) 4.21
Sonstige (Basis: Schwarzbunt) 4.1
%

Fleckvieh

Das Fleckvieh ist die in Deutschland am zweitstärksten verbreitete Rinderrasse und vorwiegend im süd- und mitteldeutschen Raum zu finden.

Rassekennzeichen:
  • Zweinutzungsrind (Milch und Fleisch)
  • Kreuzbeinhöhe 140 – 150 cm
  • Brustumfang von 210-240 cm
  • Gewicht 650 - 850 kg
  • Leistungspotenzial: 7.000 – 10.000 kg Milch/Kuh mit 4,2 % Fett und 3,6 % Eiweiß
  • überdurchschnittliche Eutergesundheit und Fitness
  • hohe Absetzgewichte und hohe tägliche Zunahmen der Jungbullen von 1.300 g
  • hoher Anteil wertvoller Fleischteile

Holstein Friesian/Schwarzbunte

Die Rasse Holstein Friesian stellt den größten Rasseblock in Deutschland. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das ganze Bundesgebiet. Seit 1996 existiert ein gemeinsames Zuchtziel für schwarzbunte und rotbunte Holsteins.

Rassekennzeichen:
  • wirtschaftliche Leistungskuh mit Hauptnutzung Milch
  • Kreuzbeinhöhe: 145 - 156 cm
  • Gewicht: 650 - 750 kg
  • Leistungspotenzial: 9.000 – 11.000 kg Milch/Kuh mit 4 % Fett und 3,5 % Eiweiß
  • großes Futteraufnahmevermögen

Braunvieh/Brown Swiss

Das Braunvieh wird im grünlandstarken Voralpengebiet, vom württembergischen Oberland bis hinein nach Oberbayern und vom Bodensee und der Alpenregion im Süden bis an die Donau im Norden in Höhenlagen von 500 bis 1000 m NN gehalten. Seit Mitte der 1960er Jahre wurde der einheimische Bestand durch Einkreuzung von in Amerika gezüchteten Brown-Swiss zum jetzigen Braunvieh umgewandelt.

Rassekennzeichen:
  • ursprünglich Zweinutzungsrasse, zunehmend milchbetont
  • Gewicht: 600 - 750 kg
  • Leistungspotenzial: 7.000 – 10.000 kg Milch/Kuh mit überdurchschnittlichem Fett- und v.a. Eiweißgehalt (hoher Gehalt an Kappa-Kasein)
  • hohe Nutzungsdauer

Gelbvieh

Das Gelbvieh ist eine fleischbetonte Zweinutzungsrasse, deren Hauptverbreitungsgebiet in Nordbayern (Franken) liegt. Angestrebt wird eine Milchleistung von 6000 kg Milch pro Jahr bei 3,9 % Fett und 3,7 % Eiweiß mit langer Nutzungsdauer und regelmäßiger Abkalbung. Junge Bullen zeigen ein lang anhaltendes Fleischwachstum (1300 g) ohne qualitätsmindernde Verfettung bei voller Körperbemuskelung.

Deutsche Rotbunte

Die Hauptverbreitungsgebiete liegen in Westfalen, Schleswig-Holstein, im Rheinland und in Hessen. Das rotbunte Rind ursprünglicher Herkunft ist ein milchbetontes Zweinutzungsrind. In der Milchleistung wird eine Durchschnittsleistung von wenigstens 7000 kg Milch mit 4,0 % Fett und 3,5 % Eiweiß angestrebt. In der Fleischleistung sollen Tageszunahmen von 1300 g erreicht werden. Die Kühe weisen eine Kreuzbeinhöhe von 142 bis 145 cm auf. In die alte Rotbuntzucht wurden immer stärker Holstein-Friesian-Zuchttiere miteingekreuzt. Die alte Rotbunte Ausgangsrasse verschwindet langsam und nähert sich in den Rassekennzeichen zunehmend der Rasse Schwarzbunt/Holstein Friesian an.

Rotvieh/Angler

Innerhalb des Deutschen Rotviehs nehmen die Angler den größten Anteil ein. Die Angler werden vorwiegend in Angeln (Schleswig-Holstein) gezüchtet, das übrige Rotvieh in den Höhenlagen von Rheinland-Pfalz, Hessen, Westfalen und im Harz. Das Rotvieh ist ein milchbetontes Zweinutzungsrind. Entsprechend dem Zuchtziel werden 6000 kg Milch mit 5 % Fett und 4 % Eiweiß angestrebt.

Sonstige Rassen

Das Pinzgauer Rind, dessen Ochsen als Zug- und Masttiere früher sehr bekannt und geschätzt waren und dessen Hauptzuchtgebiet heute in Österreich liegt, wird vereinzelt noch im Berchtesgadener Land und im Chiemgau gehalten.

Die Deutschen Jerseys, die in einzelnen Ländern der Bundesrepublik Deutschland als Herdbuchrasse anerkannt sind, weisen ein Gewicht von rd. 400 kg bei guter Milchleistung und hohem Fettgehalt (6 %) auf.

Das Vorderwälder Rind entspricht in Farbe und Zeichnung dem Fleckvieh. Das Verbreitungsgebiet liegt im südlichen Schwarzwald. Von den Kühen wird eine Milchleistung von etwa 4000 kg bei 4 % Fett verlangt.

Das Verbreitungsgebiet des Hinterwälder Rindes liegt auf den höchsten Erhebungen des südlichen Schwarzwaldes. Angestrebt wird eine Widerristhöhe von 118 bis 120 cm, ein Gewicht von 400 kg und eine Milchleistung von 3000 kg Milch mit 4,2 % Fett.

Das einfarbig braungelbe Murnau-Werdenfelser Rind ist im Bestand stark zurückgegangen. Es zeichnet sich aus durch überlegene Anspruchslosigkeit, Klauenhärte und Langlebigkeit.

Milchmenge und Preisansätze
Mehr Info Weniger Info verkaufte Milch

Milch, die an die Molkerei verkauft oder direkt vermarktet wird. Durchschnittlich werden 85 - 95 % der erzeugten Milch vermarktet.

Milchleistung Hilfe
Ergebnisse der Milchleistungsprüfung in Bayern
  kg Milch/Kuh u. Jahr
Fleckvieh 8130
Braunvieh 7582
Gelbvieh 6015
Schwarzbunt 9445
Rotbunt 8830
Pinzgauer 5556
Murnau-Werdenfelser 4320
Angler 7982
Jersey 6644
Quelle: LKV
kg/Kuh u. Jahr
abzüglich an Kälber verfütterte Milch Hilfe siehe Modul "Kälberaufzucht" kg/Kuh u. Jahr 48.2
abzüglich sonstige nicht verkaufte Milch Hilfe Hemmstoff-Milch o.ä. kg/Kuh u. Jahr
Verkaufte Milch kg/Kuh u. Jahr 8082
kg/Kuh u. Jahr
8082
Mehr Info Weniger Info Milchpreis (inkl. 10.7 % MwSt.)
Molkereiauszahlungspreise in Bayern
Cent je kg Milch bei tatsächlichen Inhaltstoffen, inkl. aller Zuschläge, ohne Abschlusszahlung und Rückvergütung (inkl. 10.7 % MwSt.)
Zeitraum Preis Fett % Eiweiß %
Aug. 2021 41.30 4.1 3.45
Juli 2021 40.78 4.05 3.42
Juni 2021 40.62 4.07 3.43
Mai 2021 40.56 4.18 3.49
Apr. 2021 40.48 4.26 3.53
März 2021 40.06 4.29 3.55
Feb. 2021 39.84 4.32 3.56
Jan. 2021 39.82 4.38 3.61
Dez. 2020 39.91 4.41 3.64
Nov. 2020 39.96 4.4 3.65
Okt. 2020 39.46 4.33 3.62
Sep. 2020 38.14 4.18 3.51
Ø 4 Wochen 41.30 4.1 3.45
Ø 12 Monate 1) 40.07 4.25 3.54
Ø 36 Monate 1) 39.62 4.24 3.54
Ø 60 Monate 1) 39.49 4.22 3.53

1) Arithmetischer Mittelwert

Quelle: LfL, Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte






Sofern größere Milchmengen innerbetrieblich eingesetzt, ab Hof verkauft oder für den Haushalt entnommen werden, sind Korrekturen erforderlich.
ct/kg
Mehr Info Weniger Info Milcherlös (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös aus Milchverkauf
verkaufte Milch kg/Kuh u. Jahr 8082.0
Milchpreis (inkl. 10.7 % MwSt.) ct/kg 40.07
Milcherlös (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 3238.5
€/Kuh u. Jahr
3238.5
Mehr Info Weniger Info Kälbererlös (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös Kälberverkauf je Kuh und Jahr
    männliche Kälber weibliche Kälber
Kälberpreise netto Hilfe Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V. €/kg LG netto
Gewicht Kalb Hilfe Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V. kg/Kalb
abzüglich Marktgebühren €/Kalb
MwSt. (10.7 %) €/Kalb 49.4 25.7
Erlös je verkauftes Kalb €/Kalb 510.8 265.5
verkaufte Kälber je Kuh und Jahr Kälber je Kuh und Jahr 0.86
Geschlechterverhältnis % 50.0
Erlös Kälberverkauf je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 333.8

Können Kälber als Zuchtkälber vermarktet werden, ergeben sich in der Regel deutlich höhere Erlöse. Allerdings wird der Verkauf von Zuchtkälbern auf einzelne Kühe mit hohem Leistungspotential beschränkt sein.

€/Kuh u. Jahr
333.8
Mehr Info Weniger Info Altkuherlös (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös Altkuhverkauf je Kuh und Jahr
Schlachtkuhpreis netto Hilfe Quelle: LfL-IEM, BBV Marktberichte €/kg SG
Gewicht Schlachtkuh Hilfe Quelle: LKV kg SG/Kuh
abzüglich Vermarktungskosten €/Kuh
MwSt. (10.7 %) €/Kuh 116.1
Erlös je Schlachtkuh €/Kuh 1201.6
Abgangsquote % 31.3
Kuhverluste %
Erlös Altkuhverkauf je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 342.5

Der anteilige Altkuherlös ergibt sich bei gleichbleibend großen Herden aus der durchschnittlichen Abgangsquote.

€/Kuh u. Jahr
342.5

Deckungsbeitragsberechnung je Kuh und Jahr

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. MwSt.)
Marktleistung Milch-, Kälber- u. Altkuhverkauf
Milcherlös €/Kuh u. Jahr 3238.5
Kälbererlös €/Kuh u. Jahr 333.8
Altkuherlös €/Kuh u. Jahr 342.5
Marktleistung €/Kuh u. Jahr 3914.8
€/Kuh u. Jahr
3914.8
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Kuh u. Jahr

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung

Bei einer angenommenen Milchleistung von 8000 kg und inklusive Kalb (0.9 Kälber je Kuh u. Jahr) ergeben sich für einen Ackerbetrieb mit Stallhaltung folgende Wirtschaftsdüngeranfälle bzw. werden folgende Einstreumengen gebraucht:

  • ca. 24.9 m3 Gülle (7.5 % TM), ca. 0.3 t Einstreu, je Kuh u. Jahr
  • ca. 24.4 t Tiefstreumist (23 % TM, hoher Mengenanfall lt. Tab. 4c) mit ca. 4.0 t Einstreu je Kuh u. Jahr (11 kg Stroh je Kuh und Tag)
  • ca. 16 t Festmist (18.5 % TM) mit ca. 1.5 t Einstreu und ca. 6.4 m3 Jauche (1.8 % TM) je Kuh u. Jahr (geringe Mengenanfälle lt. Tab. 4c)

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche

Wirtschaftsdüngeranfall Stall/Weide

  Weidetage Düngeranfall im Stall Düngeranfall auf der Weide
Gülle
m3 bzw. t/Kuh u. Jahr
"Weide-Gülle"
m3/Kuh u. Jahr
Gülle Einstreu
Kuh Tage/Kuh u. Jahr
24.9 0.3 0.0
Gesamt 24.9 0.3 0.0

Kalkulation des Düngerwerts Weide je Kuh und Jahr (inkl. 19.0 % MwSt.)
    N P2O5 K2O
Durchschnittliche Nährstoffgehalte der "Weide-Gülle" Hilfe Quelle: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung - Tabelle 5, Milchviehgülle Grünland 7.5 % TM, bei Stickstoff ohne 15%-Abzug der gasförmigen N-Verluste in Stall und Lager kg/m3
Gülleanfall m3/Kuh u. Jahr
Nährstoffmengen der Ausscheidung kg/Kuh u. Jahr 0.0 0.0 0.0
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Bayerische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul Dünger bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg 1.0 0.84 0.82
Düngerwert Weide je Kuh u. Jahr (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 0.00

Kalkulation des Düngerwerts Stall frei Feld je Kuh und Jahr (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Milchviehgülle bei der Ausbringung (7.5 % TM) Hilfe Die anrechenbaren gasförmigen N-Verluste (Stall- und Lagerungsverluste) sind berücksichtigt und abgezogen. kg/m3
Gülleanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert. m3/Kuh u. Jahr
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Kuh u. Jahr 97.1 42.3 117.0
Hiervon nutzbar Hilfe Bei Aufbringung auf Ackerland 60%, bei Aufbringung auf Grünland 50%. %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Bayerische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul Dünger bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg 1.0 0.84 0.82
Düngerwert je Kuh und Jahr (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 189.73
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 10.7 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Überbetriebliche Ausbringung
Datengrundlagen: KTBL und KBM
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Kuh und Jahr (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 110.56
 
Düngerwert Stall frei Feld je Kuh und Jahr (inkl. MwSt.) €/Kuh u. Jahr 79.17
 
Für diese Art des Wirtschaftsdüngers notwendige Einstreumenge dt/Kuh u. Jahr 3.0

€/Kuh u. Jahr
79.2
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/Kuh u. Jahr
3994.0

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Bestandsergänzung (inkl. 10.7 % MwSt.)
Kosten der Bestandsergänzung je Kuh und Jahr
Jungkuhpreis netto Hilfe
Nettopreise von Jungkühen der Wertklasse 2 nach Rassen und Betrachtungszeiträumen
  Ø-Preis 4 Wochen in €/Tier Ø-Preis 12 Monate in €/Tier Ø-Preis 36 Monate in €/Tier Ø-Preis 60 Monate in €/Tier
Fleckvieh 1724 1680 1645 1647
Braunvieh 1696 1669 1619 1598
Gelbvieh 1840 1699 1495 1596
Schwarzbunt 1610 1654 1590 1558
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
€/Jungkuh
zuzüglich Vermarktungskosten €/Jungkuh
zuzüglich MwSt.: 7.0 % 10.7 % €/Jungkuh 183.3
Zukaufspreis Jungkuh €/Jungkuh 1896.1
Abgangsquote % 31.3
Kosten der Bestandsergänzung je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 593.5

Auch wenn betriebseigene Zuchttiere nachgestellt werden, sind für das Produktionsverfahren Milchvieh Zukaufspreise anzusetzen.

€/Kuh u. Jahr
593.5
Mehr Info Weniger Info Kälberaufzucht (inkl. 7.0 % MwSt.)

Für die Fütterung der Kälber ist Heu ad libitum zur Verfügung zu stellen. Diese Mengen und Kosten sind bei der Kuh berücksichtigt.

Aufzuchtmethode: Absetzalter Wochen Hilfe Durchschnittliches Absetzalter bzw. Verkaufsalter der weiblichen und männlichen Kälber. Bei unterschiedlichem Alter weiblicher und männlicher Kälber (Bsp. Verkauf von männlichen Kälbern nach 2 Wochen, Absetzen der weiblichen Kälber mit 8 Wochen) bitte hier durchschnittliche Aufzuchtdauer bis zum Erreichen der Marktreife angeben.

Futtereinsatz und Futterkosten in der Kälberaufzucht
Fütte­rungs­ab­schnitt kg je Tier u. Tag
Futtermittelpreise €/kg
(inkl. 7.0 % MwSt.)
Milchaustauscher (MAT)
Kälberstarter
Kälberkraftfutter







Futterkosten Aufzuchtperiode
MAT 70.20
Kälberstarter 7.58
Kälberkraftfu 0.00
Summe 77.78

Voll­milch MAT Kälber-
starter
Kälber-
kraft­futter
1.Wo.
2.Wo.
3.Wo.
4.Wo.
5.Wo.
6.Wo.
7.Wo.
8.Wo. --- --- --- ---
9.Wo. --- --- --- ---
10.Wo. --- --- --- ---
11.Wo. --- --- --- ---
12.Wo. --- --- --- ---
13.Wo. --- --- --- ---
14.Wo. --- --- --- ---
15.Wo. --- --- --- ---
16.Wo. --- --- --- ---
insg. je Kalb: 56.0 37.8 25.9 0.0
Kälber je Kuh und Jahr 0.86
kg je Kuh und Jahr: 48.2 32.5 22.3 0.0

Die Kälberaufzuchtkosten werden von der Aufzuchtmethode, der Aufzuchtdauer und den Futtermittelpreisen bestimmt.

Für die Deckungsbeitragsrechnung der Milchkuh werden üblicherweise nicht die Aufzuchtkosten der gesamten Tränkeperiode verrechnet, sondern nur die Ausgaben bis zum orts- und marktüblichen Verkaufsalter. Dies gilt auch für die Tiere, die im Betrieb verbleiben. Bitte passen Sie daher bei einer Veränderung des Absetzalters ggf. das Kälbergewicht im Modul Kälbererlös an.

Die Preise für Milchaustauscher (MAT), Kälberstarter und Kälberaufzuchtfutter sind Zukaufspreise. Abweichungen vom vorgeschlagenen Tränkeplan (Bsp. Frühentwöhnung) bzw. dem Kraftfuttereinsatz sind einzelbetrieblich anzupassen. Die sonstigen variablen Kosten der Aufzucht sind in den jeweiligen Kostenblöcken der Milchkuh miteingeschlossen.

Bewertung der Vollmilch

Die Kosten der Vollmilch bleiben hier in der Kälberaufzucht außen vor, da auch in den Leistungen nur die verkaufte Milch bewertet wurde. Die vertränkte Vollmilch verringert die verkaufte Milch und damit die Leistungen.

Für einen Vergleich unterschiedlicher Aufzuchtmethoden ist eine Bewertung der Vollmilch dennoch sinnvoll. Zu diesem Zweck dient folgende Tabelle:

Verfütterte Vollmilch lt. Tränkeplan Hilfe Die Menge an Vollmilch je Kalb wird beim Bezug auf die Kuh mit dem Faktor Kälber/Kuh u. Jahr umgerechnet. kg/Kuh u. Jahr 48.2
Substitutionswert Vollmilch Hilfe

Für Vollmilch ist der sogenannte Substitutionswert oder, wenn höher, die variablen Produktionskosten je kg Milch anzugeben.

Der Substitutionswert entspricht im Vorschlag dem Preis für Milchaustauscher geteilt durch die Menge Milch, die durch ein kg Milchaustauscher verdrängt werden kann.

Bsp. 1,25 €/kg MAT / 7 kg Tränkemilch/kg MAT -> 18 ct/kg Substitutionswert

ct/kg
Vollmilchwert €/Kuh u. Jahr 14.89
Futtermittelkosten Kälberaufzucht ohne Vollmilch €/Kuh u. Jahr 77.78
Futtermittelkosten Kälberaufzucht mit Vollmilch €/Kuh u. Jahr 92.67
€/Kuh u. Jahr
78
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter
Berechnung der Energiebedarfe
Erhaltungsbedarf 40.94 MJ NEL/Tag * 365.25 Tage 14953 MJ NEL/Jahr
Reproduktionsbedarf   MJ NEL/Jahr
Leistungsbedarf 8130 kg Milch * 3.39 MJ NEL 27561 MJ NEL/Jahr
Gesamtenergiebedarf je Kuh u. Jahr Hilfe

Der Gesamtenergiebedarf je Kuh u. Jahr zeigt den Bedarf des Tieres für Erhalt, Reproduktion und Leistung bezogen auf das Lebendgewicht, die Milchleistung sowie die Milchinhaltsstoffe. Auf Grund von zum Beispiel suboptimaler Nährstoffversorgung kann der tatsächliche Bedarf des Tieres abweichen. Diese Abweichung wird in dieser Anwendung mittels eines Zuschlag für Optimierungspotential in der Fütterung in Tabelle 3. "Berechnung der Kosten für Grobfutter" berücksichtigt.

44014 MJ NEL/Jahr

Der Gesamtfuttereinsatz muss den Erhaltungsbedarf, den zusätzlichen Energiebedarf für die Reproduktion (Heranwachsen des Kalbes) sowie den Leistungsbedarf abdecken.

  • Der Erhaltungsbedarf ist der Energiebedarf für die Körperfunktionen und die Wärmeregulation. Er wird über das durchschnittliche Gewicht der Tiere berechnet.
  • Der Reproduktionsbedarf umfasst den Energiebedarf für das Wachstum des Kalbes. Hier wird ein Bedarf von 1.500 MJ NEL/Jahr angenommen.
  • Für den Leistungsbedarf (Milchleistung) berechnet sich je nach Fett- und Eiweißgehalt der Milch der anzusetzende Energiegehalt (MJ NEL) pro Kilogramm Milch.
Quelle der Richtwerte: LfL Information "Gruber Tabelle zur Fütterung der Milchkühe, Zuchtrinder, Schafe, Ziegen"

1. Berechnung der Kosten für Kraft- und Mineralfutter (KF/MF)

Futtermittel Kraft- und Mineralfutteraufnahme
Futter
%
Futter
kg FM/Kuh u. Tag
Futter
dt FM/Kuh u. Jahr
Energie
MJ NEL/Kuh u. Jahr
Kosten
€/Kuh u. Jahr
Energiekraftfutter
Mehr Info Gerste 30 7.07 5102 136.45
Mehr Info Weizen 0 0.0 0 0.0
Mehr Info MLF (Standard 18/4) 30 7.07 5089 196.62
Mehr Info Körnermais 20 4.72 3485 109.6
Eiweißkraftfutter
Mehr Info Rapsextraktionsschrot 10 2.36 1491 86.49
Mehr Info Sojaextraktionsschrot 44% XP 10 2.36 1796 113.0
Mehr Info Sojaextraktionsschrot 44% XP EU 0 0.0 0 0.0
Sonstige und Mineralfutter
Mehr Info Sonst. KF I 0 0.0 0 0.0
Mehr Info Sonst. KF II 0 0.0 0 0.0
Mehr Info Mineralfutter 0.69 0 51.13
Summe Kraft- und Mineralfutter 100.0 6.65 24.27 16964 693.29
Mehr Info Schroten, Mischen 24.27
Summe Kosten Kraft- und Mineralfutter 717.56
Kraftfuttereinsatz in g FM/kg Milch Hilfe

Zur laufenden Kontrolle der Kraftfuttereffizienz im eigenen Betrieb ist es am einfachsten, das verfütterte Kraftfutter in Bezug zur Milchleistung zu setzen und damit den Kraftfuttereinsatz in Gramm Frischmasse pro Kilogramm Milch zu berechnen.

290

2. Berechnung der Kosten für Saftfutter Hilfe

Definition Saftfutter: Teile von Pflanzen bzw. Verarbeitungsprodukte mit einem TM-Gehalt < 55 %: Rüben, Wurzeln, Knollen, Maisnebenprodukte, Biertreber, Pressschnitzel, Zitrus- und Apfeltrester, Schlempen, LKS, Molke, Magermilch, Vollmilch u. a. Saftfuttermittel liegen im Strukturwert zwischen Kraft- und Grobfutter.

Bei der Mengenerfassung müssen die Verluste bei der Silierung von Pressschnitzel, Pülpe und Biertreber berücksichtigt werden, und zwar entweder auf Trockenmassebasis (generell 10 %) oder auf Frischmassebasis (Sickersaft- und Trockenmasseverluste) bei Biertreber 20 %, bei Pülpe 15 % (bei Sickersaftfbildung) und bei Pressschnitzel 10 % (Quelle: Arbeitskreis Futter und Fütterung der DLG).

Auswahl Saftfuttermittel Hilfe Die hier zur Verfügung gestellten Futtermittel können in die Bilanzierung der THG-Emissionen mitaufgenommen werden.
Saftfutteraufnahme je Kuh und Jahr Hilfe 1 kg/Kuh und Tag bei 305 Laktationstagen sind 3,05 dt/Kuh und Jahr. dt FM/Kuh u. Jahr
Masseverluste Hilfe Masseverluste von der Entnahme aus dem Lager bis zur Kuh, wie zum Beispiel Trogverluste. %
Saftfutterentnahme je Kuh und Jahr Hilfe Saftfutteraufnahme je Kuh und Jahr inkl. Masseverluste (von der Entnahme aus dem Lager bis zur Kuh). 0.0 dt FM/Kuh u. Jahr
Kosten je dt Saftfutter (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt FM
Kosten Saftfutterentnahme je Kuh und Jahr 0.0 €/Kuh u. Jahr
Trockenmassegehalt Saftfutter Hilfe Trockenmassegehalte (% TM): Schlempen: 6-8; Biertrebersilage: 20-25; Pressschnitzel siliert 20-30; Futterrübe: 11-13; Zuckerrübenschnitzel 20-23, Kartoffelpülpe siliert: 18 %
Energiegehalt Saftfutter Hilfe Beispielhafte Energiegehalte in MJ NEL/kg TM: Schlempen: 7.5 (Kartoffel) - 8.5 (Mais); Biertrebersilage: 6.7; Pressschnitzel siliert 7.4; Futterrübe: 7.4, Kartoffelpülpe siliert: 7.1 MJ NEL/kg TM
Energie aus Saftfutteraufnahme 0 MJ NEL/Kuh u. Jahr

3. Berechnung der Kosten für Grobfutter Hilfe

Definition Grobfutter: Alle Ganzpflanzenprodukte (frisch, siliert und natürlich getrocknet) sowie Cobs und Stroh. Grobfutter zeichnen sich durch eine hohe Strukturwirksamkeit aus.

Die erforderliche Grobfuttermenge wird berechnet aus Leistung
kg Milch/Kuh u. Jahr
Energie
MJ NEL/Kuh u. Jahr
der Gesamt-Milchleistung von 8130 27561
abzüglich der Kraftfutterleistung von 5004 16964
abzüglich der Saftfutterleistung von 0 0
verbleibende Milchleistung aus Grobfutter 3126 10597
Zzgl. Energiebedarf für Erhaltung und Reproduktion   16453
Energiebedarf aus Grobfutter   27050
Zuschlag für Optimierungspotential in der Fütterung (suboptimale Nährstoffversorgung, Fütterungsmanagement und Futterbau) in Prozent von Gesamtenergiebedarf Hilfe

In der Praxis wird in den Betrieben das Futter unterschiedlich gut in Milch umgesetzt: Die Gesamt-Trockenmasseaufnahme der Kuh ist begrenzt. Schmackhaftes Futter wird bevorzugt. Mindere Futterqualität kann die Gesamtfutteraufnahme drücken. Eine höhere Kraftfuttergabe kann zum Rückgang bei der Grobfutteraufnahme führen. Ein gutes Saftfutter kann die Gesamtfutteraufnahme heben.

Wie gut das Futter in Milch umgesetzt werden konnte, ist standort- und betriebsleiterabhängig. In der Praxis ist die Kraft- und Saftfuttermenge oft bekannt. Auch ist oft bekannt, wie hoch die Grobfutter-Trockenmasseaufnahme der Kuh ist.

Aus der Praxis kann abgeleitet werden, dass der Zuschlagsfaktor bei niedriger Leistung tendenziell höher ist, als bei höherer Leistung. Bei einer Milchleistung von 6.000 kg Milch/Kuh u. Jahr treffen wir in dieser Anwendung eine Annahme für den Zuschlagsfaktor von 13 % und bei einer Milchleistung von 10.000 kg Milch/Kuh u. Jahr eine Annahme von 4.6 % bezogen auf den Gesamtenergiebedarf.

 
Gesamtenergie aus Grobfutter   29349
  • Der Erhaltungsbedarf wird komplett über das Grobfutter abgedeckt.
  • Entscheidend für die Grobfutteraufnahme ist die Qualität des Grobfutters (Nährstoffdichte, Schmackhaftigkeit), die Futtervorlage und die Genetik der Tiere.

Berechnung Kosten der Grobfuttermischung (Variable Grobfutterkosten)
Futterkomponenten Energie-Anteil 1)
%
Energie
MJ NEL/Kuh u. Jahr
Futteraufnahme Hilfe

Die Futteraufnahmemengen der einzelnen Futtermittel lassen sich an die eigenen Produktionsbedingungen durch Veränderung des Zuschlagsfaktors, des Energie-Anteils sowie durch Anpassung des Energiegehalts des Grobfuttermittels anpassen.

Masseverluste
Hilfe Masseverluste von der Entnahme aus dem Lager bis zur Kuh, wie zum Beispiel Trogverluste. Für Weide werden als Standard bei der Milchkuh keine Verluste angesetzt, da diese im Produktionsverfahren Weide mitberücksichtigt werden. %
Futterentnahme
Hilfe Die jährliche Grobfuttermenge ab Entnahme aus dem Lager in dt TM beinhaltet die jährliche Grobfutteraufnahme sowie Masseverluste (z.B. Trogverluste). dt TM/Kuh u. Jahr
Gesamtkosten
€/Kuh u. Jahr
kg TM/Kuh u. Tag dt TM/Kuh u. Jahr
Durch das Grobfutter noch abzudecken Hilfe Den Anteil des Gesamtbedarfs, der noch nicht über das Kraft- und Mineralfutter bzw. Saftfutter abgedeckt ist, inkl. des Grobfutterzuschlags für mangelnde Futtereffizienz, muss das Grobfutter liefern. 29349  
Mehr Info Grassilage 45.0 13207 5.99 21.87 22.96 272.31
Mehr Info Heu 1467 0.76 2.78 2.92 42.54
Mehr Info Maissilage 13207 5.56 20.32 21.34 189.71
Mehr Info Stroh 1467 1.1 4.02 4.22 22.53
Mehr Info Kleegrassilage 0 0.0 0.0 0.0 0.0
Mehr Info Weide 0 0.0 0.0 0.0 0.0
Mehr Info Sonstig. GF I 0 0.0 0.0 0.0 0.0
Mehr Info Sonstig. GF II 0 0.0 0.0 0.0 0.0
Gesamt 100 29348 13.41 48.99   51.44 527.1
1) Der Energie-Anteil aus der Grassilage in der Mischung wird immer so berechnet, dass sich in Summe 100 % ergeben. Dieser Wert darf nicht negativ sein!

Die variablen Grobfutterkosten umfassen die laufenden Kosten der Produktion (u.a. Düngung, Pflanzenschutz, Energie, Lohnarbeit) ohne Festkosten und ohne kalkulatorische Faktorkosten für Arbeit (Lohnansatz), Zinsansatz für Kapital sowie Pachtansatz. Ebenso sind Prämien bzw. Flächenzahlungen (Agrarumweltprogramme, Betriebsprämie, Ausgleichszulage) nicht berücksichtigt.

Je nach Ertragssituation, Futtergrundlage, Mechanisierung sowie Betriebsorganisation variieren die variablen Grobfutterkosten als Planungsgrundlage zwischen 7 und 13 €/dt Grobfutter-TM.

Die hier vorgeschlagenen Werte werden aus den jeweiligen Deckungsbeiträgen der Einzelverfahren übernommen. Je nach Ration sind die Mengenanteile veränderbar bzw. andere Komponenten zu ergänzen.

€/Kuh u. Jahr
718
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene, Enthornen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Neben der tierärztlichen Leistung sind auch die Kosten des Arzneimitteleinsatzes zu berücksichtigen sowie betriebseigene Vorsorge- bzw. Heilbehandlungen (z.B. Klauenpflege).

Wie sich aus bayerischen Auswertungen ergibt, ist mit Tierarztkosten von 40 € bis 140 € je Kuh und Jahr zu rechnen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Besamung (inkl. 19.0 % MwSt.)

Die Kosten der Besamung liegen je nach Rasse im Bereich von 25 € bis 45 €/Tier. Im Einzelfall wirken sich die Kosten eventuell erforderlicher Mehrfachbesamungen aus.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 10.7 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe

Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger

Der Einstreubedarf (Stroh oder anderes Material) hängt vom Stallsystem (Anbinde­haltung, Hochbox/Tiefbox Laufstall, Tretmiststall), Anzahl der Weidetage sowie vom betrieblichen Management ab und ist hier an die betrieblichen Gegebenheiten anzupassen.

Bedarfswerte lt. KTBL für Betriebe mit Güllesystem: Hochbox 0,1-1,0 kg /Kuh u. Tag (0,4 - 4,0 dt/Kuh u. Jahr), Tiefbox: 0,5-2,0 kg/Kuh u. Tag (1,8 - 7,3 dt/Kuh u. Jahr).

dt /Kuh u. Jahr
Preis Einstreu Hilfe Vorbelegung: Preis für Weizenstroh (siehe Verfahren Winterweizen) (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
Einstreukosten (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 25.3
€/Kuh u. Jahr
25.3
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. 19.0 % MwSt.)

Die Energiekosten beinhalten die Aufwendungen für den Stall (u.a. Licht, Technik, Milchgewinnung und -kühlung) und sind stark abhängig vom Stallsystem, Haltungsverfahren und der Technisierung (Bsp. Wärmerückgewinnung). Größenordnung für den Energiebedarf: 250- 600 kWh/Kuh u. Jahr.

Die Wasserkosten (Brauchwasser, Tiertränke) werden v.a. von den betriebsindividuellen Wassergebühren beeinflusst, der Wasserbedarf je Kuh und Jahr beläuft sich auf rd. 25 – 30 m3 je Kuh u. Jahr.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.)

In dieser Kostenposition sind folgende Aufwendungen enthalten:

  • Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung von Aufstallungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Futtervorlagetechnik, Melktechnik, Milchkühlung und –lagerung, Entmistungstechnik
  • Variable Kosten der Futtervorlage (u.a. Futtermischwagen)
Je nach Futtervorlage und Technikausstattung des Betriebs ist der Wert anzupassen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte -Kosten
Gesamtarbeitszeitbedarf Hilfe Der AKh-Bedarf je Kuh ist abhängig von Haltungsform, Bestandsgröße und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der eigentlichen Tierbetreuung (u.a. Füttern ab Futterlager, Melken) auch das Herdenmanagement und anteilige Arbeiten der Betriebsführung. Im Fall der Beweidung ist der Viehtrieb von und zur Weide miteinzukalkulieren. Hingegen ist der Arbeitszeitbedarf der Futterproduktion (Mähen bis Einlagerung des Futters) grundsätzlich den Pflanzenbauverfahren zuzuordnen. Die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers ist in der Vorbelegung nicht im AKh-Bedarf enthalten, da von einer überbetrieblichen Ausbringung ausgegangen wird.

Richtwerte für den Arbeitszeitbedarf je Kuh (einschl. Kälberaufzucht, ohne Arbeit für die Kalbinnenaufzucht): 30 - 60 AKh/Kuh im Laufstall, 50 - 100 AKh/Kuh im Anbindestall.
AKh/Kuh u. Jahr
Einsatz Aushilfs-Arbeitskräfte AKh/Kuh u. Jahr
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Kuh u. Jahr 0.0

€/Kuh u. Jahr
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Klauenpflegedienst
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.) (inkl. 19.0 % MwSt.)

In dieser Position sind enthalten:

  • Betrag Tierseuchenkasse:
    [Bayern: in 2020 5,70 € je Rind und Jahr (Quelle: TSK Bayern)]
  • Gebühren Milchleistungsprüfung (MLP):
    [in Bayern: je nach System der MLP (AS, AT, AM, B, Betriebe mit AMS) und Herdengröße 19 – 33 €/Kuh u. Jahr (Quelle: LKV Bayern)]
  • Tierkennzeichnung: rd. 5 €/Kuh und Jahr (Quelle: KTBL)
  • Mitgliedschaft Tierzuchtverbände: 3 – 8 €/Kuh u. Jahr
  • Beiträge für freiwillige Tierversicherungen (z. B. Ertragsschaden- oder Betriebsunterbrechungsversicherung)
  • Gebühren für Spezialberatungen (u.a. Fütterungsberatung, Melktechnikberatung o.ä.)

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)
Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kosten der Bestandsergänzung
+ Kälberaufzucht
+ Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter
+ Besamungskosten
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen
+ Gebühren, Beiträge
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Kuh u. Jahr
1777.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag I (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grobfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB I wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/Kuh u. Jahr
2217.0

Mehr Info Weniger Info Variable Grobfutterkosten (inkl. MwSt.)
Zur Berechnung der variablen Grobfutterkosten siehe Modul "Kraft- und Mineralfutter".
€/Kuh u. Jahr
527.1
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungsbeitrag II

Hier werden die Grobfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/Kuh u. Jahr
1689.9

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Kuh u. Jahr
Prämien €/Kuh u. Jahr
Summe €/Kuh u. Jahr 0.0

€/Kuh u. Jahr
0.0

     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Kuh u. Jahr
2217.0
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Kuh u. Jahr
1689.9

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je Kuh u. Jahr
Der Gesamt-AKh-Bedarf je Kuh u. Jahr wird im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/Kuh u. Jahr
50.0
     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien je kg erzeugter Milch (inkl. MwSt.)
ct/kg
27.27
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien je kg erzeugter Milch (inkl. MwSt.)
ct/kg
20.79
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital, Fläche)

Stallplätze: 1 Stallplatz für 365 Tage / Kuh u. Jahr

Arbeit: 50.0 AKh / Kuh u. Jahr

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 1185 € / Kuh u. Jahr Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die kompletten Bestandsergänzungskosten und von den restlichen variablen Kosten ohne Grobfutter die Hälfte angenommen.

Umlaufkapital mit Grobfutter: 1449 € / Kuh u. Jahr Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die kompletten Bestandsergänzungskosten und von den restlichen variablen Kosten und den variablen Grobfutterkosten die Hälfte angenommen.

Grobfutterfläche: 0.3 – 0.7 ha / Kuh (ohne Nachzucht) Hilfe Der Flächenbedarf hängt stark von Futterration, Futteraufnahme sowie den Erträgen und Qualitäten der Grobfutterflächen ab.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Bewertung des Grobfutters: Preisansätze aus dem Futterbau Vollkosten Hilfe Zur Bewertung des Grobfutters nach Vollkosten werden die Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) und die kalkulatorischen Faktorkosten separat ausgewiesen (zusammen bilden diese beiden Positionen die Vollkosten). Die Aufteilung ist notwendig, um den Gewinnbeitrag des Verfahrens methodisch richtig ausweisen zu können.

Die Vorbelegungswerte entsprechen den Kosten, die in den jeweiligen DB-Verfahren in der Startsituation errechnet werden.

Mehr Info Weniger Info Grobfutter zu Preisansätzen aus dem Futterbau (inkl. MwSt.)

Hinweis: Die Futterkomponenten und deren Anteile in der Grobfuttermischung werden im Modul "Variable Grobfutterkosten" festgelegt, der Gesamtbedarf errechnet sich im Modul "Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter".

Futterkomponenten Futteraufnahme Hilfe Die jährliche Grobfutteraufnahme in dt TM wird im Modul "Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter" festgelegt Preisansatz
Komponente Hilfe Der Vorschlagswert für den Preisansatz (ab Silo bzw. ab Lager) wird vom jeweiligen Futterbauverfahren übernommen und jährlich angepasst.
Für die Futtermittel Mais- und Grassilage leitet er sich vom Körnermaispreis, dem Futterwert sowie der bereits geleisteten Maschinenarbeit und dem Silounterhalt ab.
Die Basis des Preisansatzes Heu stammt vom BBV (Orientierungspreise für Raufutter, Großballen, freiwillige Preisan­gabe des Landhandels in Süddeutschland).
Der Preisansatz Weide basiert auf den Grünlandverfahren in der Einstellung "Feldbestand zur Ernte".

Liegen tatsächliche Marktpreise vor, sind diese hier einzutragen!

Bitte beachten Sie: Die Kosten beziehen sich auf dt Trockenmasse (TM). Liegt Ihnen ein Kostenansatz bezogen auf Frischmasse (FM) vor, ist dieser noch durch den Trockenmasseanteil zu dividieren.

Rechengang von FM- auf TM-Basis:
Preis in €/dt FM / Trockenmassegehalt in % = Preis in €/dt TM
Bsp.: 2,5 €/dt FM / 35 % TM-Gehalt = 7,14 €/dt TM

Liegt Ihnen einen Kostenansatz bezogen auf Tonnen vor, so ist dieser Wert durch 10 zu dividieren.
Bsp.: 25 €/Tonne = 2,50 €/dt

€/dt TM
Gesamtkosten
bei Preisansatz
€/Kuh u. Jahr
kg TM/Kuh u. Tag dt TM/Kuh u. Jahr
Grassilage 6.29 22.96 331.31
Heu 0.8 2.92 37.11
Maissilage 5.84 21.34 262.48
Stroh 1.16 4.22 41.4
Kleegrassilage 0.0 0.0 0.0
Weide 0.0 0.0 0.0
Sonstig. GF I 0.0 0.0 0.0
Sonstig. GF II 0.0 0.0 0.0
Gesamt 14.09 51.44   672.3
€/Kuh u. Jahr
672.3
Mehr Info Weniger Info Gebäude und Technik der Innenwirtschaft (inkl. 19.0 % MwSt.)

Investitionssumme Gebäude und Technik: Hilfe Vorgabewert: Baukosten je Platz für eine Milchkuh ohne Nachzucht inklusive Güllelagerung für eine Neuerrichtung (ohne Futterlager für Grobfutter): €/Platz, hiervon % Gebäude und bauliche Anlagen


  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/Platz
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten Hilfe Die Kosten je Platz und Jahr entsprechen bei der Milchviehhaltung den Kosten je Kuh und Jahr.
€/Platz u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Gebäude und bauliche Anlagen 7350 70.0 294.0
Technik der Innenwirtschaft 3150  60.0 315.0 
Gesamt 10500   609.0
 
Abschreibung gesamte Investition 609.0
Unterhalt, Versicherung: % der Investitionssumme Gebäude u. Technik Hilfe Darunter fallen beispielsweise Versicherungen von Gebäuden und Technik, Instandhaltung einschl. Reparaturen von Gebäuden, Unterbringungskosten mobiler Technik 105.0
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 56.28
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 770.28
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 27.72
€/Kuh u. Jahr
770.3
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Gebäude

Diese Kostenposition ist von Belang, wenn alternativ oder zusätzlich zum Bau ein Stall gemietet oder gepachtet wird.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Personalkosten festangestellte AK

  Stunden
AKh/Kuh u. Jahr
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/Kuh u. Jahr
Arbeitszeitbedarf Tierhaltung nach Abzug der Aushilfs-AKh Hilfe Die Gesamt-AKh und die Aushilfs-AKh je Kuh u. Jahr werden im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. 50.0 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Der Lohnansatz wird zur Berechnung der kalkulatorischen Kosten im Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" verwendet. 50.0 975.0

€/Kuh u. Jahr
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen (außer Tierversicherung), berechnet jeweils anteilig auf Milchkuhhaltung und pro Kuh u. Jahr.
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag I inkl. Sonstiger Leistungen/Prämien
- Grobfutter zu Vollkosten (Anteil Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten)/Marktpreisen
- Gebäude und Technik der Innenwirtschaft
- Miete/Pacht für Gebäude
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/Kuh u. Jahr
749.4

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investitionskosten Hilfe Siehe "Gebäude und Technik der Innenwirtschaft" €/Kuh u. Jahr 27.72
Zinsansatz: % des Vieh- u. Umlaufvermögens (1185.0 €/Kuh u. Jahr HilfeSiehe Modul Faktoransprüche) €/Kuh u. Jahr 9.48
Lohnansatz Innenwirtschaft (Stall, Futtervorlage, etc.) nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten festangestellte AK" €/Kuh u. Jahr 975.0
Summe €/Kuh u. Jahr 1012.2
€/Kuh u. Jahr
1012.2
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je Kuh u. Jahr ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/Kuh u. Jahr
-262.8
     Unternehmergewinn je kg erzeugter Milch ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn / ct/kg
ct/kg
-3.23

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je Kuh u. Jahr (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/Kuh u. Jahr
4256.8
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz) / Zahl der nicht entlohnten AKh

€/AKh
14.24
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz + Personalkosten Fest-AK + Lohnkosten für Aushilfs-AK) / Zahl der Gesamt-AKh

€/AKh
14.24
Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis ohne Prämien  (inkl. MwSt.)

Erreicht der Erzeugerpreis Milch diesen Wert, werden im Produktionsverfahren Milch alle Produktionsfaktoren voll entlohnt (Neubausituation, eigene Arbeit und Kapital mit den im Programm eingetragenen Bewertungen entlohnt, Futter mit Vollkosten lt. Eingabe bzw. Marktpreisen bezahlt) [Schwelle zum Unternehmergewinn].
Liegt der erzielte Erzeugerpreis unter dem ausgewiesenen Wert, werden Gewinnbeiträge in der ausgewiesenen Höhe erzielt, die Entlohnung der Produktionsfaktoren unterschreitet aber die eingegebenen Zielwerte.

Wichtig: Prämien bzw. Zuschüsse sind nur dann berücksichtigt, wenn diese bei "Sonstige Leistungen/Prämien" eingegeben wurden.

ct/kg
43.32

Mehr Info Weniger Info Treibhausgasbewertung

Die Systemgrenzen der THG-Bewertung Milchkuhhaltung sind wie folgt gesetzt: Die Bewertung erfolgt für die Milchproduktion bis zur Milch im Tank, dem Tierverkauf ab Stalltür und dem Wirtschaftsdünger im Lager. Es werden die THG-Emissionen der Milcherzeugung sowie die vorgelagerten THG-Emissionen aus der Herstellung der eingesetzten Betriebsmittel berücksichtigt. Für die Berechnung werden die vorgegebenen bzw. eingetragenen Daten bis zum Deckungsbeitrag II übernommen.

Grundsätzliche Informationen zur Treibhausgasbewertung im Rahmen der IDB.THG Anwendung finden Sie im Merkblatt Klimacheck Landwirtschaft – Möglichkeiten und Grenzen. In der Anleitung Klimacheck Milchkuhhaltung wird speziell die Berechnung der Treibhausgasemissionen im Produktionsverfahren Milchkuhhaltung erläutert.

Quellen für verwendete Emissionsfaktoren: Erklärung CO2-Äq. bezogen auf GWP 100 nach IPCC (2007).

Ansprechpartner: Anna Karer und Anton Reindl (E-Mail: klima.check@LfL.bayern.de, Tel.: 08161 8640-1111).

Mehr Info Weniger Info Bestandsergänzung

Bei der Bestandsergänzung durch Jungvieh wird analog zur ökonomischen Bewertung das Tier als Zukauf mit den in der Aufzucht entstandenen Emissionen angerechnet. Für Kalbin (Erstkalbung im eigenen Bestand) und Jungkuh (Zukauf von Jungkühen) wird ein Emissionsfaktor nach ökonomischer Allokation individuell nach Rasse angesetzt.

Kalkulation der THG-Emissionen aus der Bestandsergänzung
Emissionen pro Tier kg CO2-Äq./Tier Hilfe Eigene Berechnungen - LfL (2021)
Abgangsquote % 31.3
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 1834

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
1834
Mehr Info Weniger Info Kälberaufzucht

Die Treibhausgasemissionen der Kälberaufzucht (Zeitraum bis zum Verkauf) setzten sich aus CH4-Emissionen aus der Verdauung und dem Wirtschaftsdünger-Management, direkten N20-Emissionen und indirekten N2O-Emissionen, aus NH3-N- und NO-N-Emissionen, aus dem Wirtschaftsdünger-Management sowie Treibhausgasemissionen für die Herstellung der Futtermittel zusammen. Die Einstreu für Kälber wird unter dem Punkt "Wirtschaftsdünger und Einstreu" mitberechnet. Es wird vorausgesetzt, dass die Kälber auf Tiefstreu gehalten werden.

Zur Berechnung der Emissionen aus der Fütterung sind die Standardwerte für die Inhaltsstoffe der Futtermittel aus der ZiFo-Datenbank hinterlegt (Quelle: LfL-ITE).

Kalkulation der CH4-Emissionen aus der Verdauung und dem Wirtschaftsdünger-Management je Kalb
Gesamte Bruttoenergieaufnahme je Kalb MJ/Kalb 1360
Umrechnungsfaktor kg CH4/MJ 0.0008 Hilfe
  • Methanumwandlungsfaktor: 0.043 MJ/MJ (Quelle: Thünen Report 84, 2021 in Anlehnung an Dämmgen et al., 2013)
  • Energiegehalt von Methan: 55.65 MJ/kg CH4
CH4-Emissionen aus der Verdauung kg CH4/Kalb 1.088
Ausscheidung organischer Trockensubstanz (VS) je Kalb kg VS/Kalb 4.59
Umrechnungsfaktor kg CH4/kg VS 0.0262 Hilfe
  • maximale Methanbildungs-Kapazität: 0.230 m3 CH4/kg VS (Quelle: Dämmgen et al., 2012a)
  • Methanumwandlungsfaktor Rinder, Tiefstreu: 0.170 m3 CH4/m3 CH4 (Quelle: IPCC, 2006)
  • Dichte von Methan: 0.670 kg CH4/m3 CH4
CH4-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management kg CH4/Kalb 0.120
CH4-Emissionen je Kalb kg CH4/Kalb 1.208
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg CH4 25.0 Hilfe Treibhauspotential Methan: 25.0 kg CO2-Äq./kg CH4 (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kalb 30.2
Kalkulation der direkten N2O-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management je Kalb
N2O-N Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger kg N2O-N/Kalb 0.013 Hilfe Berechnung aus der Stickstoffausscheidung und dem Emissionsfaktor für Rinder, Tiefstreu: 0,010 kg N2O-N/kg N (Quelle: IPCC, 2006).
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg N2O-N 468 Hilfe
  • stöchiometrischer Umrechnungsfaktor: (44/28) kg N2O/kg N2O-N
  • Treibhauspotential von Lachgas: 298 kg CO2-Äq./kg N2O (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kalb 6.08
Kalkulation der indirekten N2O-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management je Kalb
NH3-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger im Stall kg NH3-N/Kalb 0.216 Hilfe Berechnung aus der TAN-Ausscheidung im Stall und dem Emissionsfaktor für Rinder, Tiefstreu: 0.197 kg NH3-N/kg N (Quelle: Döhler et al., 2002 und Dämmgen et al., 2010a).
NH3-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger im Lager kg NH3-N/Kalb 0.317 Hilfe Berechnung aus dem TAN-Gehalt des Wirtschaftsdüngers im Lager und dem Emissionsfaktor für Rinder, Tiefstreu: 0.600 kg NH3-N/kg N (Quelle: Dämmgen et al., 2010a).
NH3-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger kg NH3-N/Kalb 0.533
NO-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger kg NO-N/Kalb 0.001 Hilfe Berechnung aus den N2O-N Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger und dem NO-N Umrechnungsfaktor: 0.100 kg NO-N/kg N2O-N (Quelle: Haenel et al., 2012).
Summe N-Emissionen im Stall und im Lager (NH3-N und NO-N) kg N/Kalb 0.53
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg N 4.683 Hilfe
  • Umrechnungsfaktor: 0.01 kg N2O-N/kg N (Quelle: IPCC, 2006)
  • stöchiometrischer Umrechnungsfaktor: (44/28) kg N2O/kg N2O-N
  • Treibhauspotential von Lachgas: 298 kg CO2-Äq./kg N2O (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kalb 2.50
Kalkulation der THG-Emissionen aus der Herstellung der eingesetzten Futtermittel je Kalb
Fütterungsmenge
(kg FM/Kalb)
Emissionsfaktor*
(kg CO2-Äq./kg FM)
Emissionen**
(kg CO2-Äq./Kalb)
MAT 37.8 2.012 76.0
Kälberstarter 25.9 0.827 21.4
Kälberkraftfutter 0.0 0.827 0.0
Emissionen 97.4

*Daten für Emissionsfaktoren stammen von GFLI FeedPrint International/FeedPrint NL . Hilfe
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**Bewertung der Vollmilch: Die THG-Emissionen für die Produktion der vertränkten Vollmilch werden nicht angesetzt, da in der Gesamt-Treibhausgasbewertung der Milchkuh die Emissionen für die Milchleistung ohne Abzug der an Kälber verfütterten Milch berechnet wird.

Kalkulation der THG-Emissionen je Kuh und Jahr aus der Kälberaufzucht
Emissionen je Kalb kg CO2-Äq./Kalb 136
Kälber je Kuh und Jahr 0.86
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 117

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
117
Mehr Info Weniger Info Fütterung

Die Treibhausgasemissionen der Fütterung setzen sich aus CH4-Emissionen aus der Verdauung, direkten und indirekten N2O-Emissionen aus Futterverlusten und Treibhausgasemissionen für die Herstellung der Futtermittel zusammen.

Zur Berechnung der Emissionen aus der Fütterung sind die Standardwerte für die Inhaltsstoffe der Futtermittel aus der ZiFo-Datenbank hinterlegt (Quelle: LfL-ITE).

Hinweis: Eingetragene Futtermengen bei "Sonst. KF I", "Sonstiges KF II", "Sonstiges Saftfutter" sowie "Sonst. GF I" und "Sonst. GF II" (unter Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter) können nicht in die Treibhausgasbilanzierung mitaufgenommen werden.

Kalkulation der CH4-Emissionen aus der Verdauung
CH4-Emissionen aus der Verdauung kg CH4/Kuh u. Jahr 145.8 Hilfe Berechnung nach Dämmgen et al., 2012b mit Emissionsfaktoren nach Kirchgessner et al. (1994) als Funktion der Aufnahme von Rohfaser, N-freie Extraktstoffen, Rohprotein und Rohfett.
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg CH4 25.0 Hilfe Treibhauspotential Methan: 25.0 kg CO2-Äq./kg CH4 (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 3645.0
Kalkulation der direkten N2O-Emissionen aus Futterverlusten
N2O-N Emissionen aus Futterverlusten kg N2O-N/Kuh u. Jahr 0.046 Hilfe Berechnung aus dem Stickstoffgehalt in den Futterverlusten und dem Emissionsfaktor für Rinder, Mist: 0.010 kg N2O-N/kg N (Quelle: IPCC, 2006).
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg N2O-N 468 Hilfe
  • stöchiometrischer Umrechnungsfaktor: (44/28) kg N2O/kg N2O-N
  • Treibhauspotential von Lachgas: 298 kg CO2-Äq./kg N2O (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 21.5
Kalkulation der indirekten N2O-Emissionen aus Futterverlusten
NH3-N Emissionen aus Futterverlusten im Lager kg NH3-N/Kuh u. Jahr 1.372 Hilfe Berechnung aus dem TAN-Gehalt der Futterverluste und dem Emissionsfaktor für Rinder, Mist: 0.600 kg NH3-N/kg N (Quelle: Dämmgen et al., 2010a).
NO-N Emissionen aus Futterverlusten kg NO-N/Kuh u. Jahr 0.005 Hilfe Berechnung aus den N2O-N Emissionen aus den Futterverlusten und dem NO-N-Umrechnungsfaktor: 0.100 kg NO-N/kg N2O-N (Quelle: Haenel et al., 2012).
Summe aus N-Emissionen (NH3-N und NO-N) kg N/Kuh u. Jahr 1.377
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg N 4.683 Hilfe
  • Umrechnungsfaktor: 0.01 kg N2O-N/kg N (Quelle: IPCC, 2006)
  • stöchiometrischer Umrechnungsfaktor: (44/28) kg N2O/kg N2O-N
  • Treibhauspotential von Lachgas: 298 kg CO2-Äq./kg N2O (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 6.45
Kalkulation der THG-Emissionen aus der Herstellung der eingesetzten Futtermittel
Fütterungsmenge
(kg TM/Kuh u. Jahr)
Emissionsfaktor*
(kg CO2-Äq./kg TM) Hilfe
  • Für Grobfuttermittel wird angenommen, dass die Komponenten selbst erzeugt werden und für Kraft-, Saft- und Mineralfutter wird angenommen, dass die Komponenten zugekauft werden.
  • Wenn Sie bei Getreide und Körnermais Ihren eigenen, in der IDB.THG Anwendung berechneten, Emissionsfaktoren eintragen, beachten Sie bitte, dass Sie bei dem Emissionsfaktor noch 0.05 kg CO2-Äq./kg TM (Quelle: eigene Berechnung, LfL 2021) für Schrotten und Mischen hinzurechnen.
Emissionen
(kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr)
Grassilage 2296.4 826.7
Heu 291.5 96.2
Maissilage 2133.6 426.7
Stroh 421.4 60.3
Kleegrassilage 0.0 0.0
Weide 0.0 0.0
Sonstiges Saftfutter 0.0 0.0
Gerste 622.2 242.0
Weizen 0.0 0.0
MLF (Standard 18/4) 622.2 601.6
Körnermais 415.4 186.1
Rapsextraktionsschrot 210.0 111.3
Sojaextraktionsschrot 44% XP 207.7 737.3
Sojaextraktionsschrot 44% XP EU 0.0 0.0
Mineralfutter 65.6 81.8
Emissionen 3370

*Emissionsfaktoren für die Herstellung von Grobfuttermittel sowie Getreide und Körnermais sind eigene Berechnungen (LfL, 2021).
Daten für Emissionsfaktoren von weiteren Kraftfuttermitteln sowie MAT stammen von GFLI FeedPrint International/FeedPrint NL . Hilfe
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Hilfe
  • Data is derived from GFLI FeedPrint International/FeedPrint NL, source: http://webapplicaties.wur.nl/software/feedprintint/
  • GFLI FeedPrint International/FeedPrint NL may be used for personal use and for the relationship with customers.
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  • GFLI FeedPrint International/FeedPrint NL is not responsible, in the broadest sense, for its use andor implementation in other (part) applications outside the original tool.
  • Use of FeedPrint International/FeedPrint NL is not intended for reporting GFLI or PEFCR compliant results.
kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
7043
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger und Einstreu

Bei der Bewertung der Treibhausgasemissionen aus dem Wirtschaftsdünger und der Einstreu werden die direkten N2O-Emissionen und indirekten N2O-Emissionen, aus den NH3-N- und den NO-N-Emissionen, aus dem Wirtschaftsdünger-Management je nach Haltungsverfahren Gülle, Tiefstreu oder Festmist/Jauche berücksichtigt. Im Weiteren werden die Emissionen für die Herstellung der Einstreu miteinberechnet.

Zur Berechnung der Emissionen aus der Fütterung sind die Standardwerte für die Inhaltsstoffe der Futtermittel aus der ZiFo-Datenbank hinterlegt (Quelle: LfL-ITE).

Auswahl der Güllelagerungsverfahren
Güllelagerungsverfahren Anteil in Prozent
offen (ohne natürliche Schwimmdecke) %
feste Abdeckung (inkl. Zelt) %
natürliche Schwimmdecke %
schwimmende Abdeckung (Strohhäcksel) %
schwimmende Abdeckung (Folie) %
Lager unter Spaltenboden (über 1 Monat) %
Kalkulation der CH4-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management | Gülle
Ausscheidung organischer Trockensubstanz (VS) auf der Weide kg VS/Kuh u. Jahr 0.0
Umrechnungsfaktor kg CH4/kg VS 0.0015 Hilfe
  • maximale Methanbildungs-Kapazität: 0.230 m3 CH4/kg VS (Quelle: Dämmgen et al., 2012a)
  • Methanumwandlungsfaktor Weide: 0.01 m3 CH4/m3 CH4 (Quelle: IPCC, 2006)
  • Dichte von Methan: 0.670 kg CH4/m3 CH4
CH4-Emissionen aus den Ausscheidungen auf der Weide kg CH4/Kuh u. Jahr 0.0
Ausscheidung organischer Trockensubstanz im Stall kg VS/Kuh u. Jahr 1604.0
Umrechnungsfaktor kg CH4/kg VS 0.0197 Hilfe
  • maximale Methanbildungs-Kapazität: 0.230 m3 CH4/kg VS (Quelle: Dämmgen et al., 2012a)
  • Methanumwandlungsfaktor Gülle je nach Lagerungsverfahren

    Güllelagerungsverfahren Methanumwandlungsfaktor
    m3/m3
    offen (ohne natürliche Schwimmdecke) 0.170
    feste Abdeckung (inkl. Zelt) 0.170
    natürliche Schwimmdecke 0.100
    schwimmende Abdeckung (Strohhäcksel) 0.170
    schwimmende Abdeckung (Folie) 0.170
    Lager unter Spaltenboden (über 1 Monat) 0.170
    Quelle: Dämmgen et al., 2012a
  • Dichte von Methan: 0.670 kg CH4/m3 CH4
CH4-Emissionen aus den Ausscheidungen im Stall kg CH4/Kuh u. Jahr 31.6
Summe CH4-Emissionen pro Kuh und Jahr kg CH4/Kuh u. Jahr 31.6
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg CH4 25.0 Hilfe Treibhauspotential Methan: 25.0 kg CO2-Äq./kg CH4 (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 790

Kalkulation der direkten N2O-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management | Gülle
Stickstoffgehalt im Wirtschaftsdünger kg N/Kuh u. Jahr 114.0
Umrechnungsfaktor kg N2O-N/kg N 0.0044 Hilfe
Emissionsfaktor für Rinder und Gülle je nach Lagerungsverfahren (Quelle: IPCC, 2006)
Güllelagerungsverfahren Emissionsfaktor
kg N2O-N/kg N
offen (ohne natürliche Schwimmdecke) 0.000
feste Abdeckung (inkl. Zelt) 0.005
natürliche Schwimmdecke 0.005
schwimmende Abdeckung (Strohhäcksel) 0.005
schwimmende Abdeckung (Folie) 0.000
Lager unter Spaltenboden (über 1 Monat) 0.002
N2O-N Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger kg N2O-N/Kuh u. Jahr 0.502
Stickstoffgehalt in der Einstreu kg N/Kuh u. Jahr 1.858
Umrechnungsfaktor kg N2O-N/kg N 0.005 Hilfe Emissionsfaktor für Einstreu: 0.005 kg N2O-N/kg N (Quelle: IPCC, 2006)
N2O-N Emissionen aus der Einstreu kg N2O-N/Kuh u. Jahr 0.009
Summe N2O-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger und Einstreu kg N2O-N/Kuh u. Jahr 0.511
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg N2O-N 468.0 Hilfe
  • stöchiometrischer Umrechnungsfaktor: (44/28) kg N2O/kg N2O-N
  • Treibhauspotential von Lachgas: 298 kg CO2-Äq./kg N2O (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 239
Kalkulation der indirekten N2O-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management | Gülle
NH3-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger im Stall kg NH3-N/Kuh u. Jahr 9.0 Hilfe Berechnung aus der TAN-Ausscheidung im Stall und dem Emissionsfaktor für Rinder, güllebasiert im Laufstall: 0.197 kg NH3-N/kg N (Quelle: Döhler et al., 2002 und Dämmgen et al., 2010a).
NH3-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger im Lager kg NH3-N/Kuh u. Jahr 1.56 Hilfe Berechnung aus dem TAN-Gehalt des Wirtschaftsdüngers im Lager und dem Emissionsfaktor für Rinder, Gülle je nach Lagerungsverfahren (Quelle: Döhler et al., 2002 und Dämmgen et al., 2010a).

Güllelagerungs-
verfahren
Emissionsfaktor
kg NH3-N/kg N
offen (ohne natürliche Schwimmdecke) 0.150
feste Abdeckung (inkl. Zelt) 0.015
natürliche Schwimmdecke 0.045
schwimmende Abdeckung (Strohhäcksel) 0.030
schwimmende Abdeckung (Folie) 0.023
Lager unter Spaltenboden (über 1 Monat) 0.045
NH3-N Emissionen aus der Einstreu kg NH3-N/Kuh u. Jahr 0.56 Hilfe Berechnung aus dem TAN-Gehalt der Einstreu im Lager und dem Emissionsfaktor für Rinder, Mist: 0.600 kg NH3-N/kg N (Quelle: Dämmgen et al., 2010a).
NH3-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger und Einstreu kg NH3-N/Kuh u. Jahr 11.12
NO-N Emissionen aus Wirtschaftsdünger und Einstreu kg NO-N/Kuh u. Jahr 0.051 Hilfe Berechnung aus den N2O-N Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger sowie Einstreu und dem NO-N Umrechnungsfaktor: 0.100 kg NO-N/kg N2O-N (Quelle: Haenel et al., 2012).
Summe N-Emissionen im Stall und im Lager (NH3-N und NO-N) kg N/Kuh u. Jahr 11.171
Umrechnungsfaktor kg CO2-Äq./kg N 4.683 Hilfe
  • Umrechnungsfaktor: 0.01 kg N2O-N/kg N (Quelle: IPCC, 2006)
  • stöchiometrischer Umrechnungsfaktor: (44/28) kg N2O/kg N2O-N
  • Treibhauspotential von Lachgas: 298 kg CO2-Äq./kg N2O (Quelle: IPCC, 2007)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 52

Kalkulation der THG-Emissionen aus der Herstellung der Einstreu
Einstreumenge pro Kuh und Jahr kg FM/Kuh u. Jahr 300
Emissionsfaktor kg CO2-Äq./kg FM 0.123 Hilfe Quelle: Eigene Berechnungen - LfL (2021)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 37

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
1118
Mehr Info Weniger Info Wasser- und Energieeinsatz

Bei der Bewertung der Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von Wasser und Energie werden die jeweiligen Mengen mit dem dafür ausgewiesenen Emissionsfaktor verrechnet. Sowohl der Wasser- als auch der Energieeinsatz pro Kuh und Jahr können betriebsindividuell angepasst werden. Zusätzlich kann individuell die Energiemenge prozentual auf unterschiedliche Energiequellen verteilt werden.

Kalkulation der THG-Emissionen aus dem Wassereinsatz
Wassereinsatz pro Kuh und Jahr (mit Kalb) m3/Kuh u. Jahr
Emissionsfaktor kg CO2-Äq./m3 0.402 Hilfe Quelle: Umweltbundesamt (Hg.) (2021): Prozessorientierte Basisdaten für Umweltmanagement-Instrumente (PROBAS). Dessau-Roßlau.
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 11.1
Auswahl der Energiequellen
Energiequellen Anteil in Prozent
Strom-Mix Deutschland %
Photovoltaik %
Biogas (Energiepflanzen) %
Biogas (Gülle) %
Wind (an Land) %
Kalkulation der THG-Emissionen aus dem Energieeinsatz
Energieeinsatz pro Kuh und Jahr (mit Kalb) kWh/Kuh u. Jahr
Emissionsfaktor kg CO2-Äq./kWh 0.401 Hilfe
Emissionsfaktoren der Energiequellen " foColumns="25% 25% 25% 25%">
Energiequellen Emissionsfaktor
(kg CO2-Äq./kWh)
Strom-Mix Deutschland
Photovoltaik
Biogas (Energiepflanzen)
Biogas (Gülle)
Wind (an Land)
Strom-Mix DE Quelle: UBA 2020
PV|Wind Quelle: Umweltbundesamt - Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger (2019) - GEMIS 4.94 (IINAS, 2016), (Öko-Institut, 2012), (SmartGreenScans, 2012)
Biogas Quelle: Umweltbundesamt - Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger (2019) - ZSE (UBA, 2019), BioEM (IFEU, 2016)
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 170.4

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
182
Mehr Info Weniger Info Dieselherstellung und -verbrennung

Die Emissionen aus Dieselherstellung und -verbrennung beziehen sich auf die im Produktionsverfahren verbrauchten Dieselmenge. Im Produktionsverfahren Milchkuhhaltung wird Diesel zum Beispiel für die Arbeitsgänge Futtervorlage, Einstreuen und Ausmisten verbraucht.

Kalkulation der THG-Emissionen aus der Dieselherstellung und -verbrennung
Dieselverbrauch l/Kuh u. Jahr
Emissionsfaktor kg CO2-Äq./l 0.526 Hilfe Quelle: LFU-Leitfaden (2009); GEMIS-Datenbank, Version 4.94 - Vorketten Öl-Gas 2010, Diesel frei Tankstelle
Emissionen aus der Dieselherstellung kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 15.8
Dieselverbrauch l/Kuh u. Jahr 30.0
Emissionsfaktor kg CO2-Äq./l 2.63 Hilfe Quelle: LFU-Leitfaden (2009); GEMIS-Datenbank, Version 4.94 - Vorketten Öl-Gas 2010, Diesel frei Tankstelle
Emissionen aus der Dieselverbrennung kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 78.9
Emissionen kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr 95.0

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
95
Mehr Info Weniger Info THG-Emissionen je Kuh u. Jahr
Die THG-Emissionen je Kuh u. Jahr entsprechen der Summe aller berücksichtigten Treibhausgasemissionen.
kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
10389

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info THG-Emissionen aus dem Betriebsmitteleinsatz und dem Tierzukauf

Die Treibhausgasemissionen aus der Herstellung der eingesetzten Betriebsmittel und dem Tierzukauf setzen sich wie folgt zusammen:
   CO2-Äq. aus der Bestandsergänzung
+ CO2-Äq. aus der Herstellung der eingesetzten Futtermittel | Kälberaufzucht
+ CO2-Äq. aus der Herstellung der eingesetzten Futtermittel | Milchkuh
+ CO2-Äq. aus der Herstellung der Einstreu
+ CO2-Äq. aus dem Wasser- und Energieeinsatz
+ CO2-Äq. aus der Dieselherstellung

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
5523
Mehr Info Weniger Info THG-Emissionen aus dem Tierhaltungsverfahren

Die Treibhausgasemissionen aus dem Tierhaltungsverfahren setzen sich wie folgt zusammen:
   CO2-Äq. aus CH4-Emissionen aus der Verdauung und dem Wirtschaftsdünger-Management | Kälberaufzucht
+ CO2-Äq. aus direkten und indirekten N2O-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management | Kälberaufzucht
+ CO2-Äq. aus CH4-Emissionen aus der Verdauung | Milchkuh
+ CO2-Äq. aus direkten und indirekten N2O-Emissionen aus Futterverlusten
+ CO2-Äq. aus CH4-Emissionen aus dem Wirtschaftsdünger-Management | Milchkuh
+ CO2-Äq. aus direkten und indirekten N2O-Emissionen aus Wirtschaftsdünger-Management und der Einstreu | Milchkuh
+ CO2-Äq. aus der Dieselverbrennung

kg CO2-Äq./Kuh u. Jahr
4866
Mehr Info Weniger Info THG-Emissionen je kg verkaufter Milch
Die THG-Emissionen je kg verkaufter Milch entsprechen den THG-Emissionen je Kuh/verkaufte Milch in kg.
kg CO2-Äq./kg Milch
1.29
Mehr Info Weniger Info THG-Emissionen je kg verkaufter Milch (FPCM)

Die THG-Emissionen je kg Milch (FPCM) entsprechen den THG-Emissionen je Kuh/Fett und Eiweiß korrigierte, verkaufte Milch in kg.

Milchverkaufsmenge mit 4% Fett und 3,4% Eiweiß (FPCM): 8361.0 kg Milch (FPCM) je Kuh und Jahr

kg CO2-Äq./kg Milch (FPCM)
1.24
Mehr Info Weniger Info THG-Emissionen mit ökonomischer Allokation je kg verkaufter Milch (FPCM)

Die THG-Emissionen mit ökonomischer Allokation je kg verkaufter Milch (FPCM) entsprechen den anteiligen THG-Emissionen, unter Berücksichtigung der Milcherlöse am Gesamterlös, geteilt durch die verkaufte, fett- und eiweißkorrigierter Milchmenge.

Der Betrieb erzeugt neben Milch noch weitere Produkte. Es ist daher verursachergerecht, die Gesamtemissionen des Produktionsverfahrens Milchkuhhaltung auf die Produkte aufzuteilen. Diese regelbasierte Verteilung wird als Allokation bezeichnet. Die Treibhausgasemissionen werden auf die drei Kategorien Milcherlös, Kälbererlös und Altkuherlös aufgeteilt. So wird verhindert, dass der Milch die Gesamt-Treibhausgasemissionen angelastet werden, während das Kalb zum Beispiel ohne Emissionen zur Kalbinnenaufzucht bzw. zur Bullenmast weiter verkauft werden würde.

Ökonomische Allokation
    Monetärer Wert Prozentuale Aufteilung THG-Emissionen
Milcherlös 3238.50 82.72 % 8594
Kälbererlös 333.80 8.53 % 886
Altkuherlös 342.50 8.75 % 909
Summe 3914.80 100% 10389
THG-Emissionen | verkaufte Milch
Verkaufte Milchmenge (FPCM) kg Milch (FPCM) 8361
CO2-Äquivalente je kg verkaufter Milch (FPCM) mit ökon. Allokation kg CO2-Äq./kg Milch (FPCM) 1.03
THG-Emissionen | Kalb
Emissionen Kalb aus Milchkuh kg CO2-Äq./Kalb je Kuh u. Jahr 886
Kälber je Kuh und Jahr - 0.86
Emissionsfaktor Kalb kg CO2-Äq./Kalb 1030
CO2-Äquivalente je kg Lebendgewicht Kalb mit ökon. Allokation kg CO2-Äq./kg LG 11.9
THG-Emissionen | Altkuh
Rindfleischertrag aus Altkuh (kg SG) kg SG 100
CO2-Äquivalente je kg Rindfleisch Altkuh mit ökon. Allokation kg CO2-Äq./kg SG 9.09
kg CO2-Äq./kg Milch (FPCM)
1.03