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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Hackschnitzelaufbereitung

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  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.
Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Bezugsbasis des Verfahrens: 1 Schüttraummeter (Srm) Hackschnitzel beim Kunden Hilfe Verkaufsmaße bei Brennholzsortimenten:
Festmeter (Fm): 1 m3 reine Holzmasse ohne Hohlräume
Raummeter (Rm): 1 m3 lose geschichtetes Holz mit Hohlräumen
Schüttraummeter (Srm): 1 m3 Scheitholz oder Hackschnitzel, lose geschüttet mit Hohlräumen

Verhältniszahlen zu den Raummaßen (durchschnittliche Umrechnungszahlen für die verschiedenen Sortimente)

Rundholz in Festmeter (Fm) Schichtholz in Ster/Raummeter (Rm) Scheite 33 cm, lose geschüttet (Srm) Hackschnitzel, Schüttraummeter (Srm)
ungespalten gespalten
1,0 1,4 1,6 Buche: 2,0
Fichte: 2,2
2,5
0,7 1,0 1,2 Buche: 1,4
Fichte: 1,6
1,8
0,6 0,9 1,0 1,3 1,5
0,5 0,6 0,7 1,0 1,1
0,4 0,5 0,6 1,1 1,0

Quelle: LWF Merkblatt Nr. 12

Das beschriebene Verfahren beginnt ab der Lagerstelle des Holzes am Waldweg. Hier wird es gehäckselt und ins Lager gebracht. Anschließend wird es zum Kunden transportiert oder in die eigene Heizanlage befördert. Dieses Vorgehen kann vom Anwender je nach eigenen Vorstellungen angepasst werden.

Holzart: Hilfe Laubhartholz: Buche, Eiche, Esche, Ahorn, etc.

Nadelholz: Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, etc.

Weiche Laubhölzer (Pappel, Weide, etc.) sind in ihren Verbrennungseigenschaften dem Nadelholz ähnlich.
Vermarktungsfeuchte: Hilfe Frisch geschlagenes Holz aus dem Wald hat einen Wassergehalt von 50 - 60%. Für eine effiziente und emissionsarme Verbrennung sollte Holz einen Wassergehalt von unter 20% haben.
Verfahrensdauer: Hilfe Zeitraum vom Bezug des Ausgangsmaterials bis zur Lieferung zum Kunden.

Diese Kennzahl hat bei der Vollkostenberechnung Auswirkungen auf die Lagerraumkosten und den Zinsansatz des Umlaufkapitals.
Monate

Betrachtungszeitraum Hilfe Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Die Wahl des Betrachtungszeitraums hat Auswirkungen auf die Vorbelegungswerte bei den Preisen und Kosten.

Kommentar Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.

Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Preisansätze
Mehr Info Weniger Info Hackschnitzelpreise (ohne MwSt.)
Durchschnittliche Waldhackschnitzelpreise im Betrachtungszeitraum in €/Srm (ohne MwSt.)
  Laubhartholz Nadelholz
Wassergehalt Wassergehalt
20 % ("trocken") 35 % ("feucht") 50 % ("naß") 20 % ("trocken") 35 % ("feucht") 50 % ("naß")
Ø Betrachtungszeitraum
36 Monate
32.42 27.01 19.43 1) 22.02 18.35 11.71 2)
1) Pauschaler Abschlag von 8 €/Srm zum Preis "feuchte Ware"
2) Pauschaler Abschlag von 7 €/Srm zum Preis "feuchte Ware"

Preise für Waldhackschnitzel in Süddeutschland in €/t und €/Srm (ohne MwSt.)
  Laubhartholz Nadelholz
Wassergehalt 20 % (WG 20) Wassergehalt 35 % (WG 35) Wassergehalt 20 % (WG 20) Wassergehalt 35 % (WG 35)
€/t 1) €/Srm 2) €/t 1) €/Srm 2) €/t 1) €/Srm 2) €/t 1) €/Srm 2)
2017 97.91 27.32 63.41 21.77 97.91 18.55 63.41 14.79
2016 109.0 30.41 72.23 24.8 109.0 20.66 72.23 16.85
2015 120.85 33.72 81.23 27.89 120.85 22.9 81.23 18.95
2014 118.67 33.11 82.56 28.35 118.67 22.49 82.56 19.26
2013 122.09 34.06 81.71 28.06 122.09 23.14 81.71 19.06
2012 114.12 31.84 77.54 26.63 114.12 21.63 77.54 18.08
2011 117.06 32.66 78.86 27.08 117.06 22.18 78.86 18.39
2010 105.5 29.43 72.13 24.77 105.5 19.99 72.13 16.82
1) Quelle: C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing
2) Berechnete Werte Hilfe Die von C.A.R.M.E.N. ermittelten Brennstoffpreise werden mittels Faustzahlen der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) über die Dichte von Holzarten und die Volumenrelationen nach folgender Formel umgerechnet:
Preis in € je SRm = Preis in € je t * Dichte atro in t je Fm / Volumenrelation SRm zu FM / (1 - Wassergehalt)

Dichte Buche atro = 0.558 t/Fm
Dichte Fichte atro = 0.379 t/Fm
Volumenrelation Srm zu Fm = 2.5 Srm/Fm
atro = absolut trockenes Holz = 0 % Wassergehalt
€/Srm
Mehr Info Weniger Info Preisansatz Ausgangsmaterial (ohne MwSt.)
Preisansätze Ausgangsmaterial in €/Srm (ohne MwSt.)
  Laubholz 1) Nadelholz 2)
€/Rm €/Srm 3) €/Rm €/Srm 3)
2017 43.0 23.89 32.5 18.06
2016 46.0 25.56 36.0 20.0
2015 47.0 26.11 36.7 20.39
2014 48.0 26.67 39.13 21.74
2013 45.0 25.0 35.19 19.55
2012 44.0 24.44 34.0 18.89
2011 46.0 25.56 36.0 20.0
2010 41.0 22.78 31.25 17.36
Quellen:
1) Laubholzpreis in €/Rm: Papierholzpreis + pauschal 10 € Aufschlag
2) Papierholzpreis in €/Rm: Holzmarktberichte Bayerische Forstverwaltung
3) Umrechnung in €/Srm: 1 Rm entspricht 1.8 Srm

Abschläge des Preises aufgrund minderer Qualität, hohe Durchmischung mit anderen Hölzern oder höherer Leistung bei der Ernte können individuell vorgenommen werden.

Aufarbeitungskosten von Schwachholz mit Ausfahren bis Waldweg in günstiger Lage liegen bei ca. 15 - 20 €/Rm.

€/Srm

Deckungsbeitragsberechnung

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (ohne MwSt.)

Die Marktleistung ergibt sich aus dem Verkauf eines Schüttraummeters Hackschnitzel.

€/Srm
32.42
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (ohne MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Verfahren in der Regel nicht an, könnten aber im Einzelfall - bezogen auf einen Schüttraummeter Hackschnitzel - hier angegeben werden.

€/Srm
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (ohne MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Verkauf Hackschnitzel
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/Srm
32.4

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Kosten Ausgangsmaterial (ohne MwSt.)

Kosten Ausgangsmaterial (ohne MwSt.)
Preisansatz Ausgangsmaterial ohne MwSt. €/Srm 26.11
Kosten Ausgangsmaterial (ohne MwSt.) €/Srm 26.11

€/Srm
26.11
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU (ohne MwSt.)

Berechnungsgrundlagen: Dieselpreis Hilfe Vorgabewerte ohne Berücksichtigung einer etwaigen Agrardieselvergütung €/l

Arbeitsgang Eigen­mechanisierung inkl. Schlepper
(ohne MwSt.)
Maschinenring / Lohnunt.
(ohne MwSt.)
Gesamt-
kosten in €/Srm
(ohne MwSt.)
Anzahl Durchgänge Kosten in €/Srm
je Durchgang
Arbeitszeit
AKmin je Durchgang
Anzahl Durchgänge Kosten in €/Srm
je Durchgang
(ohne MwSt.)
MwSt-
Satz Hilfe
%

Die Kosten in €/Srm je Durchgang sind je nach gewählter Grundeinstellung inklusive bzw. ohne MwSt. anzugeben.

Die Angabe des jeweilig zugehörigen MwSt.-Satzes in dieser Spalte dient lediglich dazu, bei einer Umschaltung der Grundeinstellung brutto/netto den neuen Wert berechnen und bei einem Ausdruck den jeweils relevanten MwSt.-Satz ausweisen zu können.

Holz häckseln Hilfe Da die Häckselarbeit in der Regel pro Zeit abgerechnet wird und auch Anfahrtskosten anfallen, können diese Kosten in Abhängigkeit der Gesamtmenge und des Zustandes und der Lage des Hackgutes sehr stark variieren. 0.0 
Transport Hackschnitzel (2 km) 0.41 
Transport Hackschnitzel je weitere 10 km 0.0 
Hackschnitzel einlagern 0.13 
Hackschnitzel auslagern 0.13 
Transport Hackschnitzel zum Kunden (5 km) 0.0 
Transport Hackschnitzel zum Kunden je weitere 10 km 0.0 
 
Gesamt   0.67 2.4 0.0 0.7

Quellen: KTBL-Datensammlungen, KBM, eigene Berechnungen

€/Srm
0.7
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Gesamtarbeitszeitbedarf und Arbeitserledigung
Arbeitsgang Aushilfs-AK
AKh/Srm
ständige AK
AKh/Srm
gesamt
AKh/Srm
Arbeiten als Maschinenführer
für alle Maschinenarbeitsgänge Hilfe Der Gesamtarbeitszeitbedarf zum Führen der Maschinen wird aus dem Modul "Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU" übernommen. Änderungen können dort vorgenommen werden. 0.04 0.04
 
Weitere Arbeiten
Sonstige allgemeine Arbeiten Hilfe z.B. Verwaltung, Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten, Informationsbeschaffung, Kontrollen, Verkaufsgespräche, etc. 0.05
Gesamt weitere Arbeiten 0.0 0.05 0.05
 
Gesamtarbeit 0.0 0.09 0.09
Kalkulation der Kosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
Einsatz von Aushilfs-Arbeitskräften Hilfe Soweit nicht bereits unter "Variable Maschinenkosten" berücksichtigt. AKh/Srm 0.0
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Srm 0.0
€/Srm
0.0
Mehr Info Weniger Info Trocknung (ohne MwSt.)
Kosten für Trocknung
€/Srm
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (ohne MwSt.)

Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Srm
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (ohne MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kosten Ausgangsmaterial
+ Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Trocknung
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Srm
26.8

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag (ohne MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/Srm
5.6

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je Srm
Der Gesamt-AKh-Bedarf je Srm wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/Srm
0.09
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Fest-AKh (ohne MwSt.)

Deckungsbeitrag je Srm / verbleibende Fest-AKh

Gesamt-AKh Hackschnitzelaufbereitung Hilfe Der Gesamt-AKh-Bedarf je Srm wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. AKh/Srm 0.09
davon abgedeckt über Aushilfs-Arbeitskräfte Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte" AKh/Srm 0.0
verbleibende Fest-AKh AKh/Srm 0.09
€/AKh
62.2
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Arbeit, Umlaufkapital)

Arbeit: 0.09 AKh/Srm

Umlaufkapital: 26.46 €/Srm Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Kosten für das Ausgangsmaterial und die Hälfte der restlichen variablen Kosten angenommen. für 12.0 Monate

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag in €/Srm

Mehr Info Weniger Info Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit (ohne MwSt.)
Zusätzliche Kosten, wenn alle bisher selbst erledigten Arbeitsgänge durch den Maschinenring bzw. durch Lohnunternehmen erfolgen. Die Angabe von Festkosten für eine Eigenmechanisierung sowie von Lohnkosten bzw. eines Lohnansatzes für das Bedienen eigener Maschinen ist somit nicht mehr erforderlich.
€/Srm
Mehr Info Weniger Info Lagerraum (ohne MwSt.)

Für die Lagerung eines Schüttraummeters Hackschnitzel werden Investitionskosten von €/m3 angenommen.


  Investition
(ohne MwSt.)
€/Srm
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten
€/Srm u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Lager 105 60.0 3.5
Gesamt 105   3.5
 
Abschreibung gesamte Investition 3.5
Unterhalt: % der Investition 1.05
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 0.66
Summe Kosten Lagerraum 5.21
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 0.44
 
Umrechnung auf €/Srm bei Umläufen je Jahr Hilfe

Die Umläufe je Jahr ergeben sich in der Vorbelegung aus der Verfahrensdauer, können bei Bedarf aber geändert werden, wenn der Lagerraum beispielsweise ein Teil des Jahres leer steht.

Rechenweg: Kosten Lagerraum und sonstige Investitionsgüter in €/Srm u. Jahr / Umläufe

Kosten
€/Srm
Summe Kosten Lagerraum 5.21
Zinsansatz der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 0.44
€/Srm
5.2
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Lagerraum
Kosten für fremden Lagerraum als Alternative oder Ergänzung zu Lagerraum im Eigentum.
€/Srm
Mehr Info Weniger Info Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK

Der AKh-Anfall für die weiteren Arbeiten, die von ständigen Arbeitskräften erledigt werden, wird im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.

Die für das Führen und Bedienen von Maschinen notwendige Arbeit ist hier nicht mehr zu berücksichtigen, da im Bereich der Vollkosten davon ausgegangen wird, dass alle Maschinenarbeitsgänge überbetrieblich erledigt werden und folgedessen keine eigene Arbeitszeit anzusetzen ist (siehe Modul "Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit").

  Stunden
AKh/Srm
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/Srm
Anfall Arbeitszeit weitere Arbeiten Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" 0.05 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 0.05 0.91
€/Srm
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (ohne MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen, berechnet jeweils anteilig auf das Produktionsverfahren.
€/Srm
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens   (ohne MwSt.)
  Deckungsbeitrag
- Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit
- ggf. Lagerraum
- ggf. Miete/Pacht für Lagerraum
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/Srm
0.4

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (ohne MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investition Hilfe Siehe "Lagerraum" €/Srm 0.44
Zinsansatz: % des Umlaufvermögens ( 26.46 €/Srm für 12.0 Monate Hilfe Umlaufkapital siehe Modul Faktoransprüche

Hinweis zur Berechnung:
Da das eingesetzte Kapital während der Verfahrensdauer gebunden ist, der Zinsansatz sich aber auf ein Jahr bezieht, erfolgt die Berechnung folgendermaßen:

Zinsansatz * gebundenes Kapital * Verfahrensdauer/365
)
€/Srm 0.26
Lohnansatz weitere Arbeiten nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK" €/Srm 0.91
Summe €/Srm 1.6
€/Srm
1.6
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je Srm   (ohne MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/Srm
-1.2

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je Srm (ohne MwSt.)
Summe aller Kosten
€/Srm
33.6

Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis   (ohne MwSt.)

Der vollkostendeckende Preis sagt aus, wie hoch der Erzeugerpreis des Hauptprodukts sein müsste, damit die Vollkosten gedeckt sind. Bei der Berechnung werden Nebenleistungen (z. B. Wirtschaftsdünger beim Tier, Strohverkauf beim Getreide) berücksichtigt.

€/Srm
33.43

Weitere Kennwerte des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Heizwert

Buche und Fichte werden als Leitholzarten der Kategorien "Laubhartholz" und "Nadelholz" betrachtet.

Dichte und Heizwert ausgesuchter Holzarten bei unterschiedlichen Wassergehalten
Holzart 0 % Wassergehalt
absolut trocken (atro)
20 % Wassergehalt
trocken
35 % Wassergehalt
feucht
50 % Wassergehalt
waldfrisch
Dichte
kg/Fm
Heizwert Dichte
kg/Fm
Heizwert Dichte
kg/Fm
Heizwert Dichte
kg/Fm
Heizwert
kWh/kg kWh/Srm kWh/kg kWh/Srm kWh/kg kWh/Srm kWh/kg kWh/Srm
Fichte 379 5.2 788 474 4.02 763 583 3.14 733 758 2.26 685
Kiefer 431 5.2 896 539 4.02 867 663 3.14 833 862 2.26 779
Buche 558 5.0 1116 698 3.86 1078 858 3.01 1034 1116 2.16 964
Eiche 571 5.0 1142 714 3.86 1103 878 3.01 1058 1142 2.16 987
Pappel 353 5.0 706 441 3.86 682 543 3.01 654 706 2.16 610
Quellen: LWF Merkblatt Nr. 12, eigene Berechnungen

kWh/Srm
Mehr Info Weniger Info Verkaufspreis Hackschnitzel je kWh Heizwert (ohne MwSt.)

Hackschnitzelpreis (ohne MwSt.) Hilfe Siehe Modul "Hackschnitzelpreise" €/Srm 32.42
Heizwert Hilfe Siehe Modul "Heizwert" kWh/Srm 1078.0
Verkaufspreis Hackschnitzel je kWh Heizwert (ohne MwSt.) ct/kWh 3.01

ct/kWh
3.01
Mehr Info Weniger Info Vollkosten je kWh Heizwert (ohne MwSt.)

Vollkosten (ohne MwSt.) €/Srm 33.6
Heizwert Hilfe Siehe Modul "Heizwert" kWh/Srm 1078.0
Vollkosten je kWh Heizwert (ohne MwSt.) ct/kWh 3.12

ct/kWh
3.12
Mehr Info Weniger Info Äquivalenzpreis von Hackschnitzel zu Heizöl (ohne MwSt.)

Wie viel darf ein 1 Srm Hackschnitzel kosten, um wettbewerbsgleich zu Heizöl zu sein?

Heizwert Laubhartholz Hilfe Vorbelegung siehe Modul "Heizwert" kWh/Srm 1078.0
Heizwert Heizöl kWh/l
Heizöläquivalent ohne Berücksichtigung Wirkungsgraddifferenz Hilfe Heizwert Holz / Heizwert Öl l/Srm 107.8
Wirkungsgraddifferenz zwischen Öl- und Hackschnitzelfeuerungsanlagen Hilfe

Quelle: TFZ Bericht 21, Seite 51, eigene Berechnungen

%
Heizöläquivalent mit Berücksichtigung Wirkungsgraddifferenz Hilfe Heizöläquivalent ohne Wirkungsgraddiff. * (100 - Wirkungsgraddiff. in %) / 100 l/Srm 102.4
Heizölpreis im Betrachtungszeitraum (ohne MwSt.) €/l
Investitionsdifferenz Holzheiztechnik zu Heizöltechnik (ohne MwSt.) €/kWh
Äquivalenzpreis von 1 Srm Laubhartholz zu Heizöl (ohne MwSt.) Hilfe (Heizöläquivalent mit Berücksicht. Wirkungsgraddiff. * Heizölpreis) - (Heizwert Holz * Investitionsdiff. Holzheiztechnik zu Heizöltechnik) €/Srm 24.4

€/Srm
24.4
Mehr Info Weniger Info Abschätzen des Brennholzbedarfs für Gebäudeheizung/Warmwasser

Primärenergiebedarf für Heizung/Warmwasser Hilfe
Beispiele für Primärenergiebedarfe von Wohngebäuden einschließlich Warmwasser in kWh/(m2 Jahr)
Passivhaus 50 bis 75
Mehrfamilienhaus (MFH) Neubau 100 bis 150
Einfamilienhaus (EFH) Neubau 150 bis 200
EFH energetisch gut modernisiert 200 bis 250
Durchschnitt Wohngebäude 250 bis 350
MFH energetisch nicht wesentlich modernisiert größer 350
EFH energetisch nicht wesentlich modernisiert größer 400

Quellen: Energieausweis für Wohngebäude gemäß den §§ 16 ff. Energieeinsparverordnung (EnEV); eigene Berechnungen
kWh/(m2 Jahr)
Beheizte Fläche m2
Gesamtnutzungsgrad der Heizanlage Hilfe Der Gesamtnutzungsgrad einer Heizanlage errechnet sich aus dem Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser geteilt durch den Brennstoffbedarf. Diese Kennzahl gibt an welcher Anteil der Energie des Energieträgers zur tatsächlichen Nutzung am Heizkörper bzw. der Warmwasserleitung zur Verfügung steht.

Das TFZ geht in Beispielrechnungen bei Anlagen mit einer Leistung von 15 – 30 KW von folgenden Gesamtnutzungsgraden aus:
Heizöl 80 %, Holzpellets 78 %, Hackgut/Körner 75 %, Scheitholz 78 %
%
Brennstoffbedarf kWh/Jahr 100000.0
Heizwert Laubhartholz Hilfe Siehe Modul "Heizwert" kWh/Srm 1078.0
Brennholzjahresbedarf Srm 92.8
Kosten Brennholzjahresbedarf (ohne MwSt.) €/Jahr 3008.6





Ludwig Spanner, Dr. Paula Weinberger-Miller, Dr. Robert Schätzl, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113