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Deckungsbeiträge - Übersicht
Da eine Berechnung mit zeitraumbezogenen MwSt.-sätzen aus programmiertechnischen Gründen im Programm nicht möglich ist, wird ab sofort - auch rückwirkend für die vergangenen Zeiträume - mit dem aktuellen Satz von 7,8 % gerechnet. Dies führt bei Brutto-Berechnungen zu geringen Abweichungen zu den bisherigen Werten.
Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet. Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.
Kommentar Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. 'Deckungsbeitrag optimistisch'. Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Betrachtungszeitraum Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen. 12 Monate 36 Monate 60 Monate
Bezugsbasis des Verfahrens: 100 eingestallte Tiere (= 100 eingest. Tiere)
Haltungsform: Haltungsform 1 Haltungsform 2 Haltungsform 3 Haltungsform 4 Haltungsform 1 Stallgröße: m2 Futterverwertung 1 zu: Futterverwertung nach abgerechneten Kilogramm
Bezahlte Tiere 1. Vorgreifen Stück (= 16.7 % ) Masttage bis zum Vorgreifen Ein- und Ausstallungstag zählen nicht mit. Tage.
Verrechnetes Lebendgewicht g/Tier (=Zuwachs je erzeugtes Tier Inklusive 2 % Nüchterung. Traditionell wird in der Hähnchenmast das Mastanfangsgewicht von ca. 40 g beim Zuwachs nicht berücksichtigt, d. h. der Zuwachs ist gleich dem verrechneten Lebendgewicht. )
Verluste bis zum 1. Vorgreifen %
Besatzdichte bis 1. Vorgreifen 6.8 kg LG/m2 Zu diesem Zeitpunkt ohne die Verluste berechnen = "worst case" Besatzdichte
Ø Tageszunahmen: 53.9 g/Tier (Mastendgewicht - Mastanfangsgewicht) / Masttage Europäischer Produktionsindex (EPI): 306.0 EPI Punkte Tageszunahmen (g) * Überlebensrate (%) / Futterverwertung (kg Futter/Zuwachs kg) * 10
Bezahlte Tiere 2. Vorgreifen Stück (= 33.3 % ) Masttage bis zum Vorgreifen Ein- und Ausstallungstag zählen nicht mit. Tage.
Verluste bis zum 2. Vorgreifen %
Besatzdichte bis 2. Vorgreifen 6.5 kg LG/m2 Zu diesem Zeitpunkt ohne die Verluste berechnen = "worst case" Besatzdichte
Ø Tageszunahmen: 53.7 g/Tier (Mastendgewicht - Mastanfangsgewicht) / Masttage Europäischer Produktionsindex (EPI): 301.0 EPI Punkte Tageszunahmen (g) * Überlebensrate (%) / Futterverwertung (kg Futter/Zuwachs kg) * 10
Bezahlte Tiere Mastende Stück (= 50.0 % ) Masttage bis zum Mastende Ein- und Ausstallungstag zählen nicht mit. Tage.
Verluste bis zum Mastende %
Besatzdichte bis Mastende 5.0 kg LG/m2 Zu diesem Zeitpunkt ohne die Verluste berechnen = "worst case" Besatzdichte
Ø Tageszunahmen: 58.1 g/Tier (Mastendgewicht - Mastanfangsgewicht) / Masttage Europäischer Produktionsindex (EPI): 323.0 EPI Punkte Tageszunahmen (g) * Überlebensrate (%) / Futterverwertung (kg Futter/Zuwachs kg) * 10
Ø Gewicht je 100 bezahlte Tiere: 205.0 kg/100 bez. Tiere
Mastdauer: 38 Tage bis Mastende, Ein- und Ausstallungstag zählen nicht mit. Wird von oben übernommen. Leerzeit: Tage Dauer Gesamtdurchgang: 48.0 Tage Durchgänge je Jahr: 7.6
Gesamtzuwachs je Durchgang inkl. ausgefallener Tiere Es wird davon ausgegangen, dass die Tiere beim durchschnittlichen Gewicht je Phase ausfallen. 13606.8 kg Eingestallte Tiere Aus Verlusten und bezahlten Tieren berechnet. Da die Basis des Verfahrens je 100 EINGESTALLTE Tiere ist, wollten wird das so kompliziert wie möglich gestalten. 6782
Betriebsindividueller Erzeugerpreis: €/kg LG
Berechnungsansatz:
Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/100 eingest. Tiere
Allgemeiner Berechnungsansatz (Erfahrungswerte aus der Praxis)
Allgemeiner Berechnungsansatz (Wirtschaftsdüngerbewertung nach Nährstoffkosten)
Datengrundlage: Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland ("gelbes Heft")
Bei einer angenommenen Produktionsdauer von 38 Tagen (ca. 30 % der Tiere bis 31 Tage) ergibt sich folgender ungefährer Mistanfall bzw. Einstreubedarf: ca. 146 kg Mist (ca. 60 % TM) mit ca. 6.8 kg Einstreu je 100 Tiere und Durchgang
Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.
Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:
Berechnung über Futterverbrauch Bei einem Gesamt-Zuwachs von 13606.8 kg und einer Futterverwertung von 1: 1.71 (siehe Kennwerte des Verfahrens) ergibt sich ein Gesamtfutterverbrauch von 3.43 dt je 100 eingestallte Tiere.
Die Energiekosten beinhalten die Aufwendungen für den Stall (u.a. Licht und Technik) und sind stark abhängig vom Stallsystem, Haltungsverfahren und der Technisierung. Die Wasserkosten werden v.a. von den betriebsindividuellen Wassergebühren beeinflusst. Der Wasserbedarf je Henne und Jahr beläuft sich auf ca. 100 Liter, davon ca. 90 Liter Tränkewasser (entspricht ungefähr der doppelten Futteraufnahme) und 10 Liter Brauchwasser.
Stromkosten (ohne MwSt.) : €/kWh
Wasserkosten (ohne MwSt.) : €/m3
Kosten Heizenergie (ohne MwSt.) : €/Einheit
Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.
Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.
Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:
=Summe der variablen Kosten
Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Verfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebszweiges sowie der Finanzierungskosten des Unternehmens.
Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.
Stallplätze: 1 Stallplatz für 48.0 Tage
Arbeit: 27.8 AKh/Durchgang
Umlaufkapital: Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). 109.6 € / 100 eingest. Tiere für 48.0 Tage Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Kükenkosten und die Hälfte der restlichen variablen Kosten angenommen. Bindungsdauer: 365 Tage / Durchgänge je Jahr
Diese Kostenposition ist von Belang, wenn alternativ oder zusätzlich Gebäude gemietet oder gepachtet werden.
Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital).
Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz) / Zahl der nicht entlohnten AKh
Arbeitsertrag je AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz + Personalkosten Fest-AK + Lohnkosten für Aushilfs-AK) / Zahl der Gesamt-AKh