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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Ochsenmast

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  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

     Kennwerte des Produktionsverfahrens

Vermarktung:
Weidetage: Tage
Einstallgewicht: Hilfe Durchschnittsgewicht männliche Nutzkälber, Fleckvieh, Bayern
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
kg Verrechnungsgewicht (SG): Hilfe Das Verrechnungsgewicht ist das in der Schlachtabrechnung zugrunde gelegte Gewicht. Alle eventuellen Nüchterungs- und sonstigen Gewichtsabzüge sind dabei berücksichtigt.
Quelle: IEM
kg
Nüchterung: % Ausschlachtung: Hilfe Quelle: LKV Gesamt Bayern (alle Betriebe, alle Rassen), Durchschnitt 2008-14, Ochsenmast bzw. Färsenmast %
Mastendgewicht (LG): Hilfe Das Mastendgewicht errechnet sich aus dem Verrechnungsgewicht korrigiert durch den Nüchterungsabzug. Im Falle der Geschlachtetvermarktung wird ausgehend vom Schlachtgewicht mittels des Ausschlachtungsfaktors und der Nüchterung das Mastendgewicht errechnet. 600 kg  
Mastanfangsgewicht Hauptmast: Hilfe Vorbelegung: Durchschnittliches Verkaufsgewicht Fleckviehfresser.
Quelle: LKV-Jahresberichte Fleisch
kg Zuwachs in der Hauptmast: 600 kg
Tägl. Zunahmen in der Hauptmast: Hilfe

Vorbelegung: 1100 g/Tag (ohne Weide), 900 g/Tag (mit Weide bei angenommenen 150 Weidetagen)

g/Tag Hauptmastdauer: 545 Tage
Verfahrensdauer: Hilfe

Die Gesamtdauer des Verfahrens ergibt sich aus der Hauptmastdauer plus den benötigten Aufzuchtwochen (siehe Modul "Aufzuchtkosten")

545 Tage
Verluste: Hilfe Verluste sind alle im Laufe der Aufzucht verendeten Tiere, die ohne Erlös geblieben sind.

Quelle: LKV Gesamt Bayern (alle Betriebe, alle Rassen), Durchschnitt 2008-14, Ochsenmast bzw. Färsenmast
% Ø Gewicht der Verluste: kg

Preisansätze

Mehr Info Weniger Info Kälber-/Fresser-/Absetzerpreise (netto)

Der Kälber-/Fresser-/Absetzerpreis netto ist der nach kg LG bezahlte Preis, jedoch ohne Transport- und Vermittlungsgebühren und sonstige Auslagen sowie vor Zuschlag der Mehrwertsteuer.

Bis zu einem Einstallgewicht von 150 kg verwendet das Programm in der Vorbelegung Kälberwerte, ab 150 kg Fresserwerte. Ab 250 kg werden in der Vorbelegung Absetzerpreise herangezogen.

Kälberpreise männliche Nutzkälber auf bayerischen Kälbermärkten (netto, €/kg LG)
  Fleckvieh
Aug. 2018 5.13
Juli 2018 5.97
Juni 2018 6.31
Mai 2018 6.10
Apr. 2018 6.03
März 2018 5.62
Feb. 2018 5.27
Jan. 2018 5.40
Dez. 2017 5.25
Nov. 2017 5.24
Okt. 2017 5.37
Sep. 2017 5.81
Ø 12 Monate 5.63
Ø 36 Monate 5.62
Ø 60 Monate 5.55
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.

Fressergewichte und -preise (netto) für männliche Fleckviehfresser
  Ø Endgewicht
kg
Ø Nettopreis
€/kg LG
2017 215.0 3.59
2016 215.0 3.67
2015 209.0 3.65
2014 212.0 3.71
2013 212.0 3.87
2012 211.0 3.60
2011 210.0 3.30
2010 209.0 3.15
2009 207.0 3.07
2008 208.0 2.95
Ø 12 Monate 0.0 0.00
Ø 36 Monate 215.0 3.63
Ø 60 Monate 212.8 3.66
Quelle: LKV-Jahresberichte Fleisch

Absetzerpreise Deutschland (netto, männliche Tiere 201-300 kg)
  Ø Preis alle Rassen
€/kg LG
2017 3.23
2016 3.18
2015 3.08
2014 3.01
2013 3.15
Ø 12 Monate 3.23
Ø 36 Monate 3.16
Ø 60 Monate 3.13
Quelle: BDF Fleischrinderzüchter und -halter e.V. Bonn
€/kg
Mehr Info Weniger Info Ochsenpreis (netto) geschlachtet

Der Nettopreis ist der nach Handelsklasse oder sonstigen Qualitätseinstufungen ausbezahlte Erlös je kg einschließlich aller Zuschläge (beispielsweise Bonuszahlungen), jedoch ohne Vorkosten und Mehrwertsteuer.

Der Preis netto lebend wird über das Mastendgewicht und den Ausschlachtungsfaktor aus dem Schlachtpreis errechnet.

Erzeugerpreis Ochsen geschlachtet in Bayern (netto, Hkl E-P, €/kg SG)
  Ø Preis alle Rassen
€/kg SG
Okt. 2018 4.21
Sep. 2018 3.87
Aug. 2018 3.69
Juli 2018 3.91
Juni 2018 4.04
Mai 2018 4.01
Apr. 2018 4.01
März 2018 4.02
Feb. 2018 4.02
Jan. 2018 3.98
Dez. 2017 4.09
Nov. 2017 3.94
Ø 12 Monate 3.97
Ø 36 Monate 3.88
Ø 60 Monate 3.85
Quelle: LfL - Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte
€/kg SG

Deckungsbeitragsberechnung je eingestalltes Tier

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös je Tier bei Geschlachtetvermarktung
Verrechnungsgewicht (SG) kg 340.7
Erlös, netto (siehe Preisansätze) €/kg 3.97
Vorkosten €/Tier
Erlös (netto) €/Tier 1329.58
MwSt. (10.7 %) €/Tier 142.27
Erlös (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Tier 1471.85
Verluste % 2.7
Erlös (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Tier 1432.1

Der Erlös je Tier errechnet sich aus dem Nettoerlös abzüglich Vorkosten und ggf. zuzüglich der Mehrwertsteuer. Diese Positionen sind als weitere Eingaben zu berücksichtigen.

Die Vorkosten umfassen alle dem Erzeuger in Rechnung gestellten Positionen bei der Schlachtrindererfassung; sie beinhalten bsp. Frachtkosten, Kommissions- und Abrechnungsgebühren sowie Versicherungsprämien.

Die Marktleistung wird vom Programm berechnet. Das Ergebnis ist die Summe der Verkaufserlöse bezogen auf das eingestallte Tier. Die Verluste (Anteil der während der Mast verendeten Tiere an den aufgestellten Tieren) sind somit in der Marktleistung berücksichtigt.

€/Tier
1432.1
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Ochse

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung

Die anfallende Menge an Wirtschaftsdünger ist abhängig von Anfangs- und Endgewicht sowie den täglichen Zunahmen und damit von der Haltungsdauer (angenommene TS-Gehalte: Gülle: 7.5 %, Tiefstreumist: 25 %, Festmist: 25 %, Jauche: 2.5 %).

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche

Wirtschaftsdüngeranfall in Abhängigkeit der Haltungsdauer
  Weidetage Düngeranfall im Stall Düngeranfall auf der Weide
Gülle
m3/Ochse
"Weide-Gülle"
m3/Ochse
Ochse 0.0 Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahren" 16.3 0.0
Gesamt   16.3 0.0
Kalkulation des Düngerwerts Stall frei Feld je Ochse (inkl. 19.0 % MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Hilfe Die anrechenbaren gasförmigen Aufbringungsverluste für Stickstoff sind berücksichtigt und abgezogen. kg/m3
Gülleanfall m3/Ochse
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Ochse 60.3 27.7 86.4
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Bayerische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul Dünger bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg 1.06 0.97 0.82
Düngerwert je Ochse (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Ochse 129.68
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 10.7 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Überbetriebliche Ausbringung
Datengrundlagen: KTBL und KBM
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Ochse (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Ochse 70.58
 
Düngerwert Stall frei Feld je Ochse (inkl. MwSt.) €/Ochse 59.1
€/Tier
59.1
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/Tier
1491.2

Variable Kosten

Mehr Info Weniger Info Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten (inkl. MwSt.)

Kälber/Fresser/Absetzer: eigenerzeugt zugekauft

Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten (inkl. MwSt.)
Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten netto (siehe Preisansätze) €/kg 5.63
Kälber-/Fresser-/Absetzergewicht kg/Tier 88.5
Nettopreis je Kalb-/Fresser-/Absetzer €/Tier 498.3
MwSt. 7.0 % 10.7 % €/Tier 34.88
Preis je Kalb-/Fresser-/Absetzer (inkl. 7.0 % MwSt.) €/Tier 533.2
Nebenkosten (z.B. Enthornung) €/Tier
Vermarktungs- und Transportgebühren je Tier €/Tier
Preis je Kalb-/Fresser-/Absetzer (inkl. MwSt.) €/Tier 544.2

Die Einstallkosten errechnen sich aus dem gewichtsabhängigen Nettopreis plus ggf. Mehrwertsteuer. Hierzu kommen Kosten für Transport- und Vermittlungsgebühren und sonstige Kosten, wie z. B. Erstattungen für Enthornung oder Impfungen. Die Unterscheidung zwischen im eigenen Betrieb erzeugten Tieren und Zukaufstieren ermöglicht neben den unterschiedlichen Gebühren im Falle der Brutto-Rechnung auch den speziellen Ansatz der Mehrwertsteuer.

Grundsätzlich sind eigenerzeugte Tiere mit dem möglichen Verkaufspreis (ggf. inkl. der jeweils zutreffenden Mehrwertsteuer) als Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten anzusetzen.

€/Tier
544.2
Mehr Info Weniger Info Aufzuchtkosten (inkl. MwSt.)

In Abhängigkeit der in den Kennwerten festgelegten Werte für das Einstallgewicht und das Mastanfangsgewichts Hauptmast werden die relevanten Futterwochen herangezogen. Grau markierte Futterwochen werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

Quelle: Gruber Tabelle zur Fütterung in der Rindermast 2014 (Seite 9)

1 Liter entspricht 120 g Milchaustauscher (MAT).

Aufzuchtfuttermittel (inkl. MwSt.)
Futter-
wochen
Lebend-
gewicht
kg
Zukaufsfutter Grobfutter
MAT
kg FM/Tag
Aufzuchtfutter
kg FM/Tag
Heu
kg FM/Tag
Maissilage
kg FM/Tag
1 80-86 - - - -
2 86-92 - - - -
3 92-99 - - - -
4 99-106 - - - -
5 106-114 - - - -
6 114-122 - - - -
7 122-130 - - - -
8 130-139 - - - -
9 139-148 - - - -
10 148-157 - - - -
11 157-167 - - - -
12 167-177 - - - -
13 177-187 - - - -
14 187-197 - - - -
15 197-208 - - - -
16 208-219 - - - -
Gesamtmenge in kg/Futterkomponente 0.0 0.0 0.0 0.0
Preis bzw. Kosten (inkl. MwSt.) in €/dt FM
im Preis enthaltene Mehrwertsteuer Hilfe Abhängig von der Bezugsquelle der Futterkomponente (eigener Betrieb, optierender/pauschalierender Landwirt, Handel) können unterschiedliche Mehrwertsteuersätze zum Tragen kommen. Das Programm verwendet die Sätze, die für die meisten Anwender zutreffen dürften. 7.0 % 7.0 % 10.7 % 10.7 %
Summe (inkl. MwSt.) in €/Futterkomponente 0.0 0.0 0.0 0.0
Summe in € 0.0 0.0

€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Mineralfutter Hauptmast (inkl. MwSt.)

Mastdauer Hauptmast: 545 Tage ( 545 Stalltage, 0 Weidetage )
Durchschnittl. Energiebedarf pro Tag: MJ ME/Tag Energiebedarf gesamt: 53846 MJ ME

Berechnung der Kosten für Kraft- und Mineralfutter und Weide (inkl. MwSt.)
Futtermittel Stallphase
kg FM/Tag
Weidephase
kg FM/Tag
Energie
MJ ME/kg FM
Preis bzw.
Kosten Hilfe Preise für Kraftfuttermittel, var. Kosten für Grobfuttermittel.
€/dt FM
(inkl. MwSt.)
Mwst.-
Satz
%
Menge
gesamt
dt FM
Energie
gesamt
MJ ME
Kosten

(inkl. MwSt.)
Kraftfutter
Sojaextraktionsschrot 44% XP 7.0 % 3.27 3957 128.48
Getreide 10.7 % 7.14 8382 120.88
Mineralfutter 7.0 % 0.38 0 18.94
Sonst. KF I 7.0 % 0.0 0 0.0
Sonst. KF II 10.7 % 0.0 0 0.0
Zwischensumme Kraftfutter   12339 268.3
 
Grobfutter
Heu 10.7 % 1.96 1607 23.87
Maissilage 10.7 % 61.69 24059 194.32
Grassilage 10.7 % 45.4 15890 185.23
Weide 10.7 % 0.0 0 0.0
Sonst. GF I 7.0 % 0.0 0 0.0
Sonst. GF II 10.7 % 0.0 0 0.0
Zwischensumme Grobfutter   41556 403.42
Summe Gesamtration   53895  
Energiebedarf   53846  
Differenz   49  

Getreide = 50 % Futterweizen und 50 % Koernermais

Die Kosten der Grobfuttermittel je dt Frischmasse leiten sich von den Erzeugungskosten (variablen Kosten) her. Vorbelegt sind die variablen Kosten der jeweiligen DB-Verfahren. Hilfe Die Vorbelegungswerte entsprechen den variablen Kosten, die in den jeweiligen DB-Futterbauverfahren in der Startsituation errechnet werden.
Bitte beachten Sie: Betriebsindividuelle Berechnungen in den Futterbauverfahren werden nicht automatisch hierher übernommen, sondern müssen per Hand übertragen werden!

€/Tier
268.3
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 19.0 % MwSt.)
Neben den tierärztlichen Leistungen sind auch Kosten für Arzneien, Impfungen, Reinigung und Desinfektion zu berücksichtigen.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Kastration (inkl. 19.0 % MwSt.)
Bei der Kastration durch den Tierarzt entstehen Kosten von 50-70 €/Tier (50 € unblutig, 70 € blutig).
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 10.7 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger dt /Tier
Preis Einstreu Hilfe Vorbelegung: Preis für Weizenstroh (siehe Verfahren Winterweizen) (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
Einstreukosten (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Tier 0.0
€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. 19.0 % MwSt.)
Diese Kosten sind stark abhängig von Mastverfahren, Mastdauer, Stallsystem und Technisierung.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.)
Diese Kostenposition beinhaltet zum Beispiel Aufwendungen für Reparaturen oder Ersatzteilbeschaffungen an Aufstallungs-, Lüftungs-, Klima- und Entmistungstechnik sowie die variablen Kosten der Futtervorlage.

In der Vorbelegung wird davon ausgegangen, dass Weidetage keine variablen Stallkosten erzeugen. Daher reduzieren diese die angesetzten variablen Stallkosten im Verhältnis Weidetage zu Gesamtverfahrensdauer.
Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.)
Variable Maschinenkosten Stall (keine Weide) €/Tier
Verfahrensdauer Tage 545
davon Weidetage Tage 0
Variable Maschinenkosten Stall (mit Berücksichtigung der Weidetage) €/Tier 25.0
€/Tier
25.0
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte -Kosten
Gesamtarbeitszeitbedarf Hilfe Der AKh-Bedarf ist abhängig von Bestandsgröße, Haltungsform und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der Tierbetreuung und anteiligen Arbeiten für die Betriebsführung grundsätzlich auch die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers (in der Vorbelegung ist die Arbeitszeit für die Wirtschaftsdüngerausbringung allerdings nicht im AKh-Bedarf enthalten, da von einer überbetrieblichen Ausbringung ausgegangen wird).
In der Vorbelegung errechnet sich die Arbeitszeit wie folgt:
Aufzuchttage * 2,1 min + (Hauptmastdauer - Weidetage) * 1 min + Weidetage * 0,3 min
AKh/Tier
Einsatz Aushilfs-Arbeitskräfte AKh/Tier
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Tier 0.0

€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Stallreinigung durch Dienstleister
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.) (inkl. 19.0 % MwSt.)

Der Beitrag zur Tierseuchenkasse beträgt z. B. in Bayern im Jahr 2016 für jedes Rind 5.70 € je Jahr. Je nach Mastdauer beläuft sich der Beitrag je Tier auf ca. 5.70 bis 10.00 €.

Weitere Beiträge können für Versicherungen (z. B. Ertragsschaden- oder Betriebsunterbrechungsversicherung) anfallen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)

Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten
+ Aufzuchtkosten
+ Kraft- und Mineralfutter Hauptmast
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Kastration
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen
+ Gebühren, Beiträge
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Tier
961.5

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag I (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungssbeitrag II

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grobfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB I wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/Tier
529.7

Mehr Info Weniger Info Variable Grobfutterkosten (inkl. MwSt.)
Siehe Module "Aufzuchtkosten" und "Kraft- und Mineralfutter Hauptmast"
€/Tier
403.4
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungsbeitrag II

Hier werden die Grobfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/Tier
126.3

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Tier
Prämien €/Tier
Summe €/Tier 0.0

€/Tier
0.0

     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
529.7
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
126.3

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je Tier
Der Gesamt-AKh-Bedarf je Tier wird im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/Tier
9.1
     Deckungsbeitrag II je kg Schlachtgewicht (inkl. MwSt.)
€/kg SG
0.40
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II je Masttag (inkl. MwSt.)
Der DB II je Masttag errechnet sich aus dem DB II je Tier bezogen auf die gesamte Verfahrensdauer (Aufzucht + Hauptmast). Damit können unterschiedliche Verfahren verglichen werden, da auch der Zeitfaktor zum Tragen kommt.
€/Tag
0.23
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital, Fläche)

Stallplätze: 1 Stallplatz je Tier

Arbeit: 9.1 AKh / Tier

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 480.8 €/Tier Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die halben variablen Kosten ohne Grobfutter angenommen.

Umlaufkapital mit Grobfutter: 884.2 €/Tier Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die halben variablen Kosten und die halben variablen Grobfutterkosten angenommen.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Bewertung des Grobfutters: Preisansätze aus dem Futterbau Vollkosten Hilfe Zur Bewertung des Grobfutters nach Vollkosten werden die Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) und die kalkulatorischen Faktorkosten separat ausgewiesen (zusammen bilden diese beiden Positionen die Vollkosten). Die Aufteilung ist notwendig, um den Gewinnbeitrag des Verfahrens methodisch richtig ausweisen zu können.

Die Vorbelegungswerte entsprechen den Kosten, die in den jeweiligen DB-Verfahren in der Startsituation errechnet werden.

Mehr Info Weniger Info Grobfutter zu Preisansätzen aus dem Futterbau (inkl. MwSt.)

Hinweis: Die Futterkomponenten und die Grobfuttermengen werden in den Modulen "Aufzuchtkosten" und "Kraft- und Mineralfutter" festgelegt.

Futterkomponenten Grobfuttermenge
dt FM/Tier
Mwst.-
Satz%
Preisansatz
Komponente
€/dt FM Hilfe Der Vorschlagswert für den Preisansatz (ab Silo bzw. ab Lager) wird vom jeweiligen Futterbauverfahren übernommen und jährlich angepasst.
Für die Futtermittel Mais- und Grassilage leitet er sich letztendlich vom Körnermaispreis, dem Futterwert sowie der bereits geleisteten Maschinenarbeit und dem Silounterhalt ab.
Die Basis des Preisansatzes Heu stammt vom BBV (Orientierungspreise für Raufutter, Großballen, freiwillige Preisan­gabe des Landhandels in Süddeutschland).
Der Preisansatz Weide basiert auf den Grünlandverfahren in der Einstellung "Feldbestand zur Ernte".

Liegen tatsächliche Marktpreise vor, sind diese hier einzutragen!

Gesamtkosten
bei Preisansatz
€/Tier
Heu 2.0 10.7 22.38
Maissilage 61.7 10.7 248.39
Grassilage 45.4 10.7 180.24
Weide 0.0 10.7 0.0
Sonst. GF I Hilfe aus Modul "Kraft- und Mineralfutter" 0.0 7.0 0.0
Sonst. GF II Hilfe aus Modul "Kraft- und Mineralfutter" 0.0 10.7 0.0
Gesamt 109.1     451.01
€/Tier
451.0
Mehr Info Weniger Info Gebäude und Technik der Innenwirtschaft (inkl. 19.0 % MwSt.)

Investitionssumme Gebäude und Technik: Hilfe Vorgabewert: Baukosten je Platz inklusive Güllelagerung für eine Neuerrichtung.
Die Investitionssumme je Platz kann je nach Typ, Ausstattung und Größe der Gebäude/Technik stark variieren.
: €/Platz, hiervon % Gebäude und bauliche Anlagen


  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/Platz
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten
€/Platz u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Gebäude und bauliche Anlagen 2338 70.0 93.52
Technik der Innenwirtschaft 412  60.0 41.2 
Gesamt 2750   134.72
 
Abschreibung gesamte Investition 134.72
Unterhalt, Versicherung: % der Investitionssumme Gebäude u. Technik Hilfe Darunter fallen beispielsweise Versicherungen von Gebäuden und Technik, Instandhaltung einschl. Reparaturen von Gebäuden, Unterbringungskosten mobiler Technik 27.5
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 19.78
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 182.0
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 9.1
 
Umrechnung auf €/Tier Kosten
€/Tier
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 271.75
Zinsansatz der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 13.59
€/Tier
271.8
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Gebäude
Diese Kostenposition ist von Belang, wenn alternativ oder zusätzlich zum Bau ein Stall gemietet oder gepachtet wird.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Personalkosten festangestellte AK

  Stunden
AKh/Tier
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/Tier
Arbeitszeitbedarf Tierhaltung nach Abzug der Aushilfs-AKh Hilfe Die Gesamt-AKh und die Aushilfs-AKh je Tier werden im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. 9.1 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Der Lohnansatz wird zur Berechnung der kalkulatorischen Kosten im Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" verwendet. 9.1 170.17

€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige allgemeine Betriebsversicherungen, berechnet jeweils je Tier.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag I inkl. Sonstiger Leistungen/Prämien
- Grobfutter zu Vollkosten (Anteil Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten)/Marktpreisen
- Gebäude und Technik der Innenwirtschaft
- Miete/Pacht für Gebäude
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/Tier
-215.1

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investitionskosten Hilfe Siehe "Gebäude und Technik der Innenwirtschaft" €/Tier 13.59
Zinsansatz: % des Vieh- u. Umlaufvermögens (480.8 €/Tier für 545  Tage HilfeVieh- u. Umlaufvermögen siehe Modul Faktoransprüche

Hinweis zur Berechnung:
Da das eingesetzte Kapital während der Mastdauer gebunden ist, der Zinsansatz sich aber auf ein Jahr bezieht, erfolgt die Berechnung folgendermaßen:

Zinsansatz * gebundenes Kapital * Mastdauer/365
)
€/Tier 7.18
Lohnansatz Innenwirtschaft (Stall, Futtervorlage, etc.) nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten festangestellte AK" €/Tier 170.17
Summe €/Tier 190.94
€/Tier
190.9
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je Tier ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/Tier
-406.0
     Unternehmergewinn je kg Schlachtgewicht ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn / €/kg SG
€/kg SG
-1.19

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je Tier (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/Tier
1897.2
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz) / Zahl der nicht entlohnten AKh

Bei einem negativen Arbeitsertrag oder wenn die gesamte Arbeit bereits entlohnt wurde, wird diese Kennzahl nicht ausgewiesen.

€/AKh
---
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz + Personalkosten Fest-AK + Lohnkosten für Aushilfs-AK) / Zahl der Gesamt-AKh

Bei einem negativen Arbeitsertrag oder wenn die gesamte Arbeit bereits entlohnt wurde, wird diese Kennzahl nicht ausgewiesen.

€/AKh
---
Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis ohne Prämien  (netto)

Der vollkostendeckende Preis sagt aus, wie hoch der Erzeugerpreis des Hauptprodukts sein müsste, damit die Vollkosten gedeckt sind. Bei der Berechnung werden Nebenleistungen (z. B. Wirtschaftsdünger beim Tier, Strohverkauf beim Getreide) berücksichtigt.

€/kg SG
5.07





Martin Heim, Markus Sedlmayr, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113